Royal Run

„Sonderburg hat einen besonderen Platz in meinem Herzen“

„Sonderburg hat einen besonderen Platz in meinem Herzen“

„Sonderburg hat einen besonderen Platz in meinem Herzen“

Sonderburg/Sønderborg
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Beim Start des Royal Run 2021 in Sonderburg: Kronprinz Frederik lief mit Ministerpräsident Daniel Günther und den Bürgermeistern Erik Lauritzen und Thomas Andresen um die Wette. Foto: Arne Matthiesen

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Kronprinz Frederik hat am Sonntag den Royal Run in Sonderburg eröffnet. Als ehemaliger Sonderburger Offiziersschüler war es für den Kronprinzen ein besonderes Lauferlebnis am Alsensund.

Der Royal Run in Nordschleswig läuft seit Sonntag um 11 Uhr in Sonderburg. Kronprinz Frederik kam am Vormittag mit der königlichen Yacht Dannebrog in den Sonderburger Hafen gesegelt, um die landesweite Laufveranstaltung am Alsensund zu eröffnen.

Sonderburgs Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.), Peter Mads Clausen von der Stiftung „Bitten & Mads Clausens Fond“ und Helge Larsen als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses begrüßten den Kronprinzen auf dem Schlosskai, der in Shorts und Joggingschuhen von Bord der Dannebrog ging und den Zuschauern vor dem Schloss zuwinkte.

Kronprinz Frederik ging von Bord der Dannebrog aus an den Start. Foto: Karin Riggelsen
V. l.: Helge Larsen, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, Peter Mads Clausen von der Stiftung „Bitten & Mads Clausens Fond“ und Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) empfingen den Kronprinzen am Schlosskai. Foto: Karin Riggelsen

Zusammen mit den Soldaten des Vereins „De jyske landsoldater“ stopfte er eine Kanone, dessen Kanonenschlag den Lauf um Punkt 11 Uhr eröffnen sollte. Mit dem Fahrrad fuhr der Kronprinz anschließend zur Startlinie, die sich auf der Klappbrücke befand.

Ministerpräsident Günther unter den Teilnehmenden

Dort traf der Kronprinz auf Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), Sonderburgs Bürgermeister Erik Lauritzen und den Vorsitzenden des „Genforening"-Präsidiums, Thomas Andresen (V).

Mit einem gewaltigen Kanonenschlag setzte sich um Punkt elf die Teilnehmerschar der „One Mile“-Strecke in Bewegung, und wenige Minuten später kam der erste Teilnehmer in Ziel.

Der Kronprinz half, die Kanone zu stopfen. Die kleine Landsoldatin Fenya Pihl assistierte dem Kronprinzen dabei. Foto: Karin Riggelsen
Zwei Reiterinnen der Polizeistaffel waren mit ihren Pferden von Kopenhagen nach Sonderburg gereist. Foto: Karin Riggelsen
Los geht es: Kronprinz Frederik zählt den One-Mile-Lauf an. Foto: Arne Matthiesen
Daniel Günther, Erik Lauritzen und Thomas Andresen (v. l.) waren beim royalen Start auf der Klappbrücke dabei. Foto: Arne Matthiesen

Dass man die Offiziersschule vor lauter neuen Gebäuden nicht mehr sieht, zeigt ja nur, dass die Zeit immer weiterläuft und auch ich ein bisschen älter geworden bin.

Kronprinz Frederik

Kurz darauf lief auch schon Kronprinz Frederik über die Ziellinie vor dem Sonderburger Schlosskai. Er ließ sich von vielen Bürgerinnen und Bürgern zu einem Selfie überreden und stellte sich anschließend den Fragen der Presse.

Als Offiziersschüler hatte Kronprinz Frederik für einige Monate in Sonderburg gelebt und das habe seine Spuren hinterlassen, so der Kronprinz nach Ankunft im Ziel.

„Auch ich bin ein bisschen älter geworden“

„Klar, Sonderburg hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, ich habe einige sehr schöne Monate hier verlebt. Dass man die Offiziersschule vor lauter neuen Gebäuden nicht mehr sieht, zeigt ja nur, dass die Zeit immer weiterläuft und auch ich ein bisschen älter geworden bin“, so Kronprinz Frederik lachend.

Der Kronprinz machte am Sonntag bei Dutzenden Selfies mit … Foto: Karin Riggelsen
Publikum vor dem Sonderburger Schloss Foto: Karin Riggelsen
Teilnehmer der One-Mile-Strecke kommen ins Ziel. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix
In Dänemark sind Großveranstaltungen wieder erlaubt: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident (l.) Seite an Seite mit Kronprinz Frederik beim Royal Run in Sonderburg. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Nachdem er vor dem Hotel Alsik ein weiteres Bad in der Menge genommen und Läuferinnen und Läufer angefeuert hatte, sprach der Kronprinz noch mit Teilnehmenden des DIF Soldatenprojektes, bevor er mit dem Auto weiterfuhr – auch in Aalborg, Odense und Kopenhagen sowie auf Bornholm fand am Sonntag der Royal Run statt.

Bürgermeister Erik Lauritzen war mit dem Start in den Royal Run zufrieden. „Der Empfang des Kronprinzen lief fantastisch, er hat den Empfang erhalten, den er verdient hat. Und das königliche Schiff in Sonderburg liegen zu haben, ist immer großartig.“

Sonderburg bildete im Sonnenschein eine perfekte Kulisse für die Laufveranstaltung. Foto: Karin Riggelsen
Hier kommt der Sieger der One-Mile-Strecke ins Ziel. Foto: Karin Riggelsen
Der Kronprinz gab im Zielbereich ein paar Interviews. Foto: Karin Riggelsen

Als er um 9.30 Uhr in die Stadt gekommen sei, habe er noch nicht viele Menschen sehen können, so Lauritzen.

„Aber plötzlich füllte sich alles mit Menschen und das verrät mir, dass es gelungen ist, die Menschen in die Stadt zu holen und jetzt müssen wir sehen, wie der Rest des Tages läuft. Aber ich finde, es hat gut begonnen, die Leute sind gut gelaunt und nahezu ekstatisch, endlich wieder herauszukommen und sich treffen zu können.“

Der Dannebrog ziert den Sonderburger Hafen. Im Hintergrund die Teilnehmer der One-Mile-Strecke auf der Klappbrücke. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix
Die Sonderburger Garde in Aktion Foto: Karin Riggelsen
Blick über die Schlosswiesen auf die Dannebrog Foto: Karin Riggelsen

Der Bürgermeister war mit seinem Meilen-Lauf zufrieden. „Tatsächlich bin ich ein wenig von mir selbst überrascht, dass ich es überhaupt ins Ziel geschafft habe, ich bin seit drei Jahren nicht mehr gelaufen“, so Lauritzen mit einem erschöpften, aber glücklichen Lachen auf der Wiese hinter dem Schloss, wo sich die Teilnehmenden eine Erfrischung abholen und ausruhen konnten.

Am Nachmittag stand für den Bürgermeister mit der zehn Kilometer langen Strecke eine weitere Runde auf dem Programm. „Da werde ich aber nicht laufen, sondern mitgehen“, verriet der Bürgermeister.

Bürgermeister Erik Lauritzen Foto: Karin Riggelsen
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