Eishockey

„Wir haben einen kühlen Kopf bewahrt“

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Rødovre
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Foto: Thomas Sjørup/Ritzau Scanpix

Alles ist im Playoff-Viertelfinale zwischen SønderjyskE und Rødovre wieder offen. Eine Mischung aus Freude und Erleichterung war zu spüren, denn mit dem 2:1-Sieg nach Verlängerung in Rødovre konnten drei Matchbälle für den Gegner vermieden werden.

„Der Unterschied zwischen einem 2:2 und einem 1:3 in der Serie ist riesengroß, aber selbst wenn wir verloren hätten, wäre noch lange nicht alles vorbei gewesen. Ein 1:3 hätte schlecht ausgesehen, aber wir wussten von vornherein, dass wir hier ein Spiel gewinnen mussten, egal ob Freitag oder Dienstag“, meint Matchwinner Steffen Frank: „Die Bedeutung des Spiels war auf dem Eis deutlich zu spüren, aber wir sind nicht in Panik verfallen und haben einen kühlen Kopf bewahrt.“

Noch ein wenig breiter war das Lächeln beim zweiten SønderjyskE-Torschützen an diesem Abend.

„Es ist unglaublich schön, mein erstes Tor zu erzielen. Ich habe lange darauf gewartet, und es macht es nur noch schöner, dass ich es in einem solch wichtigen Spiel das Tor gemacht habe“, freute sich der erst 17-jährige Anders Biel.

„Das war ein immens wichtiges Tor, das uns den Ausgleich gebracht hat“, meinte Trainer Mario Simioni und lobte seine junge vierte Sturmreihe mit Anders Biel, Mathias Borring Hansen und Daniel Madsen: „Da kann ich mich nicht beschweren. Die machen einen großartigen Job und arbeiten so gut ohne Puck.“

Der Italo-Kanadier zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden.

„Die Jungs haben einen großartigen Job gemacht. Wir sind froh, wieder zurück in der Serie zu sein“, so Simioni, der sich lediglich über die sehr einseitige Linie des Schiedsrichter-Gespannes ärgerte: „Das war peinlich.“

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