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AaB in der Favoritenrolle

AaB in der Favoritenrolle

AaB in der Favoritenrolle

Esbjerg
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Jacob Friis und Glen Riddersholm sind vor dem Pokalfinale über die Favoritenrolle nicht einer Meinung. Foto: John Randeris/Ritzau Scanpix

Glen Riddersholm wollte vor dem Heimspiel gegen Silkeborg kein einziges Wort über das Pokalfinale verlieren, hat seitdem aber jede Gelegenheit genutzt, AaB die Favoritenrolle zuzuschieben, wenn es am Mittwoch 20 Uhr in Esbjerg zum Pokalfinale kommt.

„AaB ist selbstverständlich der klare Favorit. Da kann es überhaupt keinen Zweifel geben. Es wäre eine kleine Sensation, wenn wir gewinnen würden“, meint der SønderjyskE-Trainer: „AaB hat eine bessere Saison als wir gespielt, steht in der Tabelle weiter oben und hat einen höheren Etat. Bei AaB hat man die letzten zehn, zwölf Tage über nichts anderes als das Pokalfinale gesprochen. Auf AaB lastet ein enormer Druck. Wir sind guten Mutes und können befreit aufspielen.“

Von einer klaren Favoritenrolle will der gegnerische Trainer allerdings nichts wissen. Besonders die Formulierung „kleine Sensation“ empfindet er als direkt falsch.

Anders K. Jacobsen wurde 2014 mit AaB dänischer Pokalsieger. Foto: John Randeris/Ritzau Scanpix

„Ich habe wenig Verständnis für die Aussage von Glen. Das betrachte ich als Spin“, meint AaB-Trainer Jacob Friis und versucht, die Favoritenrolle loszuwerden: „Die Realität ist ja, dass der Spielerkader von SønderjyskE wohl der teuerste der Vereinsgeschichte ist, einschließlich der Silber-Saison vor vier Jahren. Es warten auf uns ein schwerer Finalgegner und ein ausgeglichenes Spiel.“

AaB ist dreimal Pokalsieger geworden, zuletzt 2014. Damals kickte SønderjyskE-Stürmer Anders K. Jacobsen im Pokalfinale für AaB.

„Ich freue mich wahnsinnig. 2014 ist eine Erinnerung fürs Leben, als wir innerhalb von wenigen Tagen Meister und Pokalsieger wurden. Jetzt möchte ich mit SønderjyskE Geschichte schreiben“, sagt Anders K. Jacobsen.

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