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„Da war mehr für uns drin“

„Da war mehr für uns drin“

„Da war mehr für uns drin“

Plzen
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Johan Absalonsen bei seinem vermutlich letzten internationalen Auftritt. Foto: David W. Cerny/Ritzau Scanpix

Johan Absalonsen ärgerte sich über die Möglichkeiten, die SønderjyskE gegen Viktoria Plzen liegen gelassen hat.

Noch einmal auf der europäischen Bühne stehen wollte Johan Absalonsen. Der 35-Jährige hatte sein Karriereende verschoben und noch ein halbes Jahr drangehängt, die 0:3-Niederlage gegen Viktoria Plzen wird aber wohl sein letzter internationaler Auftritt gewesen sein.

„Ich stehe mit einem Scheißgefühl da. Wir haben 0:3 verloren, aber da war mehr drin für uns. Das macht es nur extra ärgerlich. Wären wir ausgespielt und vorgeführt worden, dann okay, aber das war nicht der Fall“, ärgerte sich der SønderjyskE-Kapitän: „Wir haben leichte Gegentore hergeschenkt. Fehler, die knallhart bestraft worden sind. Da ist es schwer, sich gegen solch eine Mannschaft noch einmal zurück zu kämpfen.“

Die SønderjyskE-Fehler wurden bestraft. Foto: David W. Cerny/Ritzau Scanpix

Mit dem Einsatz zeigte er sich zufrieden.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, so wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir hatten Chancen, und wenn wir das erste Tor gemacht hätten, wäre es ein anderes Spiel geworden“, glaubt Johan Absalonsen: „Das war aber ein starker Gegner, der unsere Fehler bestraft hat – so spielt man eben auf der europäischen Bühne.“

Der Routinier, der in der Startelf den Vorzug vor Julius Eskesen bekommen hatte, denkt aber, dass der dänische Pokalsieger eine ordentliche Figur abgegeben hat, obwohl in einigen Bereichen der letzte Tick fehlte.

Foto: David W. Cerny/Ritzau Scanpix

„Wir haben mithalten können, obwohl auf der anderen Seite gute Spieler standen. Die Tschechen waren aber individuell besser als kollektiv. Das Pressing war sehr individuell, da entstanden Räume, die wir hätten nutzen müssen, aber das haben wir versäumt“, so der SønderjyskE-Kapitän.

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