FUSSBALL

20 Prozent weniger Gehalt beim dänischen Meister

20 Prozent weniger Gehalt beim dänischen Meister

20 Prozent weniger Gehalt beim dänischen Meister

Ritzau/hdj
Apenrade/Kopenhagen
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Hauptaktionär Lars Seier Christensen (r.) und der Vorstandvorsitzende Bo Rygaard schätzen den Verzicht der Angestellten. Foto: Ida Marie Odgaard/Ritzau Scanpix

Spieler und andere Angestellte beim FC København müssen wegen der Corona-Krise vorerst auf Teile ihres Gehaltes verzichten.

Als erster dänischer Fußballverein hat der FC København entschieden, dass das Gehalt der Spieler und weiterer Angestellter vorerst um 20 Prozent gekürzt wird. Dies teilte der dänische Meister auf seiner Webseite mit.

Die Entscheidung sei in Absprache mit den Hauptaktionären des Vereines sowie dem Vorstandsvorsitzenden Bo Rygaard getroffen worden, heißt es in der Erklärung.

„Wir legen großen Wert darauf, dass die Spieler und die sportliche Leitung des Vereines diesen Schritt gemacht haben, um durch diese schwierige Zeit zu kommen“, so Bo Rygaard. „Wir stehen zusammen und werden gestärkt aus dieser Situation herauskommen“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Auch die Spieler seien zu Rate gezogen worden. Einwände gab es keine.

„Wir wissen, dass es sehr viele Menschen gibt, die jeden Tag hinter den Kulissen alles geben, um uns Spielern perfekte Bedingungen zu bieten“, sagte Mannschaftskapitän Carlos Zeca. „Es ist ein Privileg, für diesen Verein spielen zu dürfen. Wir können diese schwierige Situation nicht lösen, aber wir können dazu beitragen, dass alle das Gefühl haben, dass wir zusammenhalten – auch in schwierigen Zeiten“, so der Portugiese.

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