Sommerzeit

Die Uhren werden wieder umgestellt – doch die Kritik wächst

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Apenrade/Aabenraa
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Am Sonntag werden die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt. Doch die Kritik an der Zeitumstellung wächst, nicht nur in Dänemark. Die EU-Kommission ist nach einer Abstimmung unter Druck, sich mit dem Thema zu befassen.

Zweimal im Jahr werden die Uhren umgestellt. So auch diesen Sonntag, wenn die Sommerzeit beginnt und der Zeiger eine Stunde vorgedreht wird.

Doch, auch wenn es nach einer Kleinigkeit klingt, nimmt die Kritik an der Sommerzeit und der Zeitumstellung stetig zu.

„Wir Menschen haben eine biologische Uhr, diese wird mit der Sommerzeit-Umstellung durcheinander gebracht. Viele fühlen sich danach tagelang schläfrig und müde, so wie ich auch“, Vorsitzender des Landesverbandes gegen die Sommerzeit, Jørgen Bak, zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Seit 2003 hat die EU eine gemeinsame Regel für alle Mitgliedsländer, dass die Uhren jedes Jahr am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und jeden letzten Sonntag im Oktober eine Stunde zurückgestellt werden.

Auch außerhalb von Dänemark wächst der Widerstand gegen die Zeitumstellung. Anfang Februar wurde im EU-Parlament über eine Abschaffung abgestimmt. Dort sprach sich eine Mehrheit von 384 Parlamentariern gegen die Sommerzeit aus, 153 stimmten für einen Erhalt und 12 enthielten sich.

Das EU-Parlament hat allerdings nicht die Befugnisse, eine Abschaffung der Sommerzeit zu beschließen. Diese liegen bei der EU-Kommission, die sich allerdings nun durch die Abstimmung intensiv mit dem Thema befassen muss.

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