Fehmarnbelt-Verbindung

Politiker nicken Tunnel-Verspätung ab

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Kopenhagen
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Foto: Sund & Bælt

Die Verspätung ist nun auch offiziell anerkannt: Im Folketing haben am Mittwoch Politiker des Vergleichskreises die Verspätung beim Bau der Fehmarnbelt-Verbindung abgenickt.

Der Bau der Fehmarnbelt-Verbindung verschiebt sich um drei bis vier Monate – das hat am Mittwoch der Vergleichskreis des Folketings nun auch offiziell anerkannt.

Bekannt geworden war die Verspätung im März. „Es hat uns großen Ärger bereitet und bekümmert, als wir Ostern den Bescheid erhalten haben, dass das deutsche Genehmigungsverfahren einmal mehr ausgesetzt wurde“, so Bauminister Ole Birk Olesen (LA) am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

„Ich habe die Sache heute mit dem Vergleichskreis hinter der Fehmarnbelt-Verbindung erörtert, somit läuft das Projekt weiter, wie geplant, nur mit dieser Verspätung“, so der Minister. Eine Umweltgenehmigung von deutscher Seite war in diesem Sommer erwartet worden. Grund für die neuerliche Verspätung: Die deutsche Genehmigungsstelle will sich Zeit nehmen und unanfechtbar sein, um die Genehmigung gegen zu erwartende Klagen abzusichern. In Deutschland waren bis Sommer 2017 12.600 Beschwerden zum Bau der Verbindung eingegangen.

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