Storchenpaar vereint

Auch Storchen-Männchen Tommy ist in Nordschleswig gelandet

aha/dodo
Schmedagger/Smedager
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Annika und Tommy sind in Smedagger vereint. Foto: storkene.dk

Storch Tommy ist im Nest in Schmedagger angekommen. Am Montag war bereits seine Gattin Annika eingetroffen. Storchen-Experten hoffen, dass die beiden in diesem Jahr mehr Nachwuchs bekommen als 2017.

Storchen-Freunde jubeln. Er ist angekommen. Nur drei Tage nach seiner Gattin Annika ist auch Storchen-Männchen Tommy im Nest in Schmedagger gelandet. Somit stehen die Chancen gut, dass nach dem mauen Jahr 2017, dieses Jahr wieder mit mehr Storchen-Nachwuchs gerechnet werden darf.

Im vergangenen Jahr kam Storchen-Dame Annika am 2. April in Nordschleswig an und musste fast einen Monat warten, bis Tommy sich zu ihr gesellte. Sie wurde sogar so ungeduldig, dass sie einige unbefruchtete Eier legte. Als ihr Gatte endlich da war, sorgte der regnerische und stürmische Sommer dafür, dass von den geschlüpften Küken nur eines überlebte. Jungstorch Alfred wurde anschließend so spät flügge, dass er es nur ganz knapp schaffte, mit seinen Artgenossen ins Winterquartier aufzubrechen.

Storchenexperten hoffen auf besseres Jahr

Weil Tommy in diesem Jahr ein wenig früher angekommen ist, haben die Storchen-Experten die Hoffnung, dass es in diesem Jahr auch besser mit dem Nachwuchs klappt. Sie hoffen, dass es im Sommer 2018 nicht so regnerisch, kühl und stürmisch wird.

Nimmt man die Ausbeute der Froschrettungsaktion der Rapstedter Kindergarten- und Schulkinder von dieser Woche als Maßstab, könnte es allerdings fraglich sein, ob genug Futter für zwei, drei oder gar vier hungrige Schnäbel vorhanden ist.

Die Kinder retteten kaum mehr als 21 Amphibien aus dem Schwimmbecken – und was noch auffälliger war: Es war kein Laich dabei.

Im Live-Stream von TV Syd und storkene.dk können alle Storch-Interessierten das Paar in den kommenden Wochen über eine Webcam beobachten.

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