Motorsport

Podium weiterhin im Visier

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Kolind
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Foto: Henning Smed

Der Bredebroer Rennfahrer Ole Petersen sichert sich den Sieg auf dem Djursland Ring in der Danish-Supertourisme-Turbo-Serie.

Der krönende Abschluss blieb Rennfahrer Ole Petersen in der Danish-Supertourisme-Turbo-Serie (DST) beim zweiten Rennwochenende auf dem Djursland Ring ein wenig verwehrt. Ein schwerer Unfall in der Legend-Klasse sorgte für den Abbruch des Rennwochenendes und somit auch dem dritten und finalen Rennen für Ole Petersen.

Der aus Bredebro stammende Petersen hatte nach dem mit Platz drei gelungenen Auftakt auf dem Padborg Park am ersten Rennwochenende auch für den Djursland Ring große Erwartungen. Deshalb stand der 20-Jährige nach dem vorzeitigen Rennende auch mit gemischten Gefühlen dar.

„Das war ärgerlich, dass wir das Finale nicht fahren konnten. Aber ganz grundsätzlich fahren wir hier sehr positiv gestimmt wieder weg. Wir haben doch einige gute Ergebnisse mit im Gepäck und das eröffnet uns eine gute Ausgangslage im Kampf um das Podium im Gesamtklassement. Zurzeit sieht es zumindest schon ganz gut aus“, so Petersen optimistisch.

Dabei zeigte der 20-Jährige in den beiden gefahrenen Läufen eine gute Form. Im ersten Lauf nutzte er einen verpatzten Überholversuch von Teamkollegin Michelle Gatting gegen Michael Nykjær, um sich am Ende auf Platz zwei vorzuschieben.

Das auch teamintern mit harten Bandagen gekämpft wird hat das Duell im zweiten Lauf von Petersen mit Gatting bewiesen. Gatting hat dabei ein ordentliches Loch in der Karosserie davon getragen. Erneut hatte der Bredebroer das bessere Ende für sich und fuhr mit Platz zwei einen weiteren Podiumsplatz nach Hause.

Da der Final-Lauf nicht mehr gefahren wurde, durfte sich Ole Petersen am Ende über den Gesamtsieg auf dem Djursland Ring freuen. Doch der Blick des 20-Jährigen war schnell nach vorne gerichtet.

„Jetzt wartet die nächste Aufgabe auf dem Rudskogen in Norwegen. Ich freue mich bereits wieder wirklich darauf, fahren zu können. Ich habe mit einem sehr konkurrenzfähigem Auto wirklich Blut geleckt und kann es kaum abwarten“, so Ole Petersen, der trotz der Teilerfolge vorerst auf Platz drei in der Gesamtwertung der DST-Serie bleibt, aber den Abstand auf die vor ihm liegenden Fahrer Kevin Verner und Kevin Rossel verkürzt hat.

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