Pflanzen

Mit Erica & Co. im Garten kleine Landschaften gestalten

Marlies Wiedenhaupt
Marlies Wiedenhaupt Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Heidekraut
Heidekraut ist eine Augenweide mit seinen unterschiedlichen Farbtönen. Außerdem lässt es sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren. Foto: Karin Riggelsen

Heidegewächse sind vielseitig einsetzbar – sogar als „Übergangslösung“ in ausgelaugten Beeten.

Heidegewächse sind vielseitig einsetzbar – sogar als „Übergangslösung“ in ausgelaugten Beeten.

Mit Erica kommt man gut über den Winter. Sie bringt Farbe in die kalte Jahreszeit. Denn einige Sorten dieses Heidegewächses, wie die Schneeheide, bereichern das Gartenleben mit ihren Blüten sogar von Dezember bis Mai.

Heidepflanzen sind recht pflegeleicht und brauchen nicht viele Nährstoffe. Zur Freude mancher Gärtner können sie in einem recht ausgelaugten Beet als Übergangslösung „einspringen“ bis sich die Erde erholt hat, berichten Experten.

Heidepflanzen sind auf der ganzen Welt zu Hause und deshalb auch so gut wie an jedem Standort anzutreffen. Die meisten Erica-Arten wachsen am besten in voller Sonne oder im lichten Halbschatten, in dem sie auch ein wenig Sonne abbekommen.

Mit ihrer Vielfalt lassen sich sogar kleine Landschaften gestalten. Ein Blickfang im Garten kann beispielsweise Heide in violett-roter, rosa und weißer Blüte und grünem oder gelbem Laub sein, die von passenden Begleitpflanzen wie Gräsern oder Wacholderpflanzen umrahmt wird.

Da einzelne Pflanzen optisch eher untergehen im Garten, ist es sinnvoller sie in großen Gruppen ins Beet zu setzen und die Abstände nicht zu groß zu wählen. Hier empfiehlt es sich, aus den vielen Sorten eine breitwüchsige auszuwählen. Heidepflanzen lassen sich auch im Kübel gut mit anderen frostharten Kleinblühern kombinieren, zum Beispiel mit Karpaten-Schaumkresse oder Silbrigem Garten-Wermut.

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