Umwelt und Natur

18,6 Millionen Kronen für Klimaforschung in der Arktis

jt
Kopenhagen
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Foto: Søren Breiting/Ritzau Scanpix

Dänemark unterstützt Langzeit-Klimaforschungen in der Arktis mit 18,6 Millionen Kronen. Neues Wissen über Grönlands Inlandeis und die Ökosysteme in der Arktis seien wichtig, um die Folgen der Klimaveränderung einschätzen zu können, meint der dänische Klimaminister.

Das dänische Energie-, Versorgungs- und Klimaministerium hat für 2018 einen Betrag von 18,6 Millionen Kronen für die Klimaunterstützung bewilligt. Das Geld soll Langzeit-Klimaforschungen in der Arktis, die die Entwicklung der Klimaveränderungen beleuchten, unterstützen, berichtet das Ministerium in einer Pressemitteilung.

„Die Klimaveränderungen in der Arktis passieren mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Es ist wichtig, dass wir die Änderungen und die damit verbunden Folgen in und um die Arktis sehr genau verfolgen. Deshalb freue ich mich als Klimaminister, diese Forschungsarbeit unterstützen zu können“, erklärt Lars Christian Lilleholt (Venstre).

„Dänemark hat sich der Pariser-Klimavereinbarung, die besagt, dass der globale Temperaturanstieg unter zwei Grad Celsius gehalten werden soll, angeschlossen. Doch wir sehen jetzt schon große Veränderungen in der Arktis“, erklärt Lilleholt. Die Frage, welche Rolle die Arktis in Zukunft im globalen Klimasystem spielen wird, ist ihm zufolge ausschlaggebend.

Mit der finanziellen Unterstützung aus Dänemark werden die Klimaarbeiten in den grönländischen Ökosystemen fortgesetzt.

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