Wahlbündnis

„Zusammenarbeit hat ihre Grenzen“

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Haderslev
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Die künftige Bündniskooperation der SP war ebenfalls ein Thema auf der Mitgliederversammlung des BDN Bezirks. Foto: Ute Levisen

BDN Bezirk reicht auf Initiative von Harro Hallmann einen Vorschlag an die SP-Vollversammlung ein.

„Die Zusammenarbeit hat Grenzen!“ So klar formulierte Harro Hallmann die Quintessenz seines Vorschlags mit Blick auf künftige Wahlbündnisse. Auf der soeben abgehaltenen Mitgliederversammlung des Bezirks des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) im Klubhaus des deutschen Rudervereins legte er seinen Vorschlag vor. Anlass sei das Wahlbündnis der Schleswigschen Partei (SP) in Tondern mit der nationalkonservativen Partei Neue Bürgerliche/Nye Borgerlige.

Dieses Bündnis – wenngleich lediglich technischer Art – habe ihn und andere ein wenig schockiert und geärgert, so Hallmann in der Begründung seiner Initiative. In Hadersleben habe die bewährte Zusammenarbeit der SP mit den kleinen Parteien der Mitte, mit den Christendemokraten und jüngst auch Retsforbundet, Tradition. Dies werde auch künftig so sein.

Um flexibel bleiben zu können, schlug Hallmann vor, dass die SP in vier Jahren, zur Wahl im Jahr 2021, Stellung dazu beziehen solle, mit welchen Parteien sie ein Wahlbündnis eingehe – und mit welchen nicht. Dies, so betonte Hallmann, gelte sowohl für die politisch rechte als auch für die linke Seite.

Die Teilnehmer votierten einstimmig dafür, dass der BDN Bezirk diesen Vorschlag auf der Hauptversammlung der SP zur Diskussion und Abstimmung einbringt.

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