Handball

Große SønderjyskE-Freude

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

Die Freude bei den SønderjyskE-Handballern über den Coup gegen Skjern war groß.

Unter die Freude endlich auch mal nach einem Sieg Rede und Antwort zu stehen, mischte sich bei SønderjyskE-Handballer Frederik Børm auch eine ordentliche Portion an Müdigkeit. Doch der 24:21-Sieg gegen den Tabellenführer aus Skjern schmeckte dem Kapitän mit Skjern-Vergangenheit besonders süß.

„Damit hatten wir so nicht gerechnet. Wir haben eine unglaubliche Abwehr gestellt und jeder konnte sich auf den anderen verlassen. Zudem haben wir die Ruhe bewahrt, als es nicht ganz so gut lief. Das war im Zusammenspiel mit einem frenetischen Publikum eine Wucht“, so Børm glücklich.

Die Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüter und dem Gegenstoßspiel hatte SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen als Hauptpunkte für den vollkommen unerwarteten Erfolg ausgemacht.

„Wir halten die Absprachen und gewinnen unsere Zweikämpfe. Zudem hält Thorsten Fries auch sehr stark. Dadurch konnten wir in den Gegenstoß gehen und einfache Tore machen. Das Angriffsspiel sah dabei nicht immer schön aus, aber wir haben auf den Ball aufgepasst und uns auch bei nicht gelungenen Aktionen nicht aus der Ruhe bringen lassen“, so Christensen, der auch im Heimspiel die erhoffte Reaktion nach der Pleite gegen TM Tønder gesehen hatte.

„Wir haben mit recht etliche auf den Deckel nach der Niederlage gegen TM Tønder bekommen, haben aber jetzt deutlich nachgewiesen, zu was wir in der Lage sind. Das war die ganz richtige Reaktion“, so Kasper Christensen tief durchatmend.

Die Tage bis zur kommenden Partie am 21. März gegen Ribe-Esbjerg stehen dabei ganz im Zeichen der Regeneration.

"Mit dem Kader den wir derzeit zur Verfügung haben, müssen wir auf unsere Spieler aufpassen. Wir werden auch im Hinblick auf die Abstiegsrelegation kein Risiko eingehen und definitiv keinen Spieler zu früh wieder mit ins Geschehen nehmen", so der SønderjyskE-Trainer die Lage verdeutlichend, bevor die Freude über den Sieg wieder überhand genommen hatte.

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