Motocross

Lettland erweist sich als gutes Pflaster

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Kegums
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Foto: Juan Pablo Acevedo

Der Sonderburger Motocrossfahrer Thomas Kjer Olsen wiederholt in der MX2-WM-Serie den Sieg in Lettland aus dem Vorjahr.

Am Ende des Grand Prix in Lettland hat sich Motocrossfahrer Thomas Kjer Olsen wie im Vorjahr auf dem obersten Treppchen auf dem Podium in der MX2-Serie eingefunden. Gegen den Sonderburger war insgesamt kein Kraut gewachsen und der Gesamtsieg in Lettland der verdiente Lohn. Entsprechend glücklich zeigte sich der 20-Jährige im Anschluss.

„Fantastisch, dass es wieder in Kegnum geglückt ist. Ich beschwere mich aber nicht. Ich bin das gesamte Wochenende wirklich gut gefahren und unglaublich glücklich als oberstes auf dem Podium abzuschließen. Alle haben schon im Vorfeld darüber gesprochen und dann war ich ja irgendwie dazu gezwungen“, so Kjer Olsen mit einem breiten Grinsen.

Bereits im ersten Lauf hat sich der 20-Jährige mit dem amtierenden Weltmeister Pauls Jonas ein Kopf an Kopf Rennen geliefert. Die zwischenzeitliche Führung von Jonas konnte Thomas Kjer Olsen aber nach der kurzen eigenen Führung zu Beginn nochmals kontern. Bis zum Ziel hatte der 20-Jährige dann die Nase vorn und den ersten Sieg eingefahren.

„Das war ein richtig guter Lauf. Ich habe endlich einen guten Start gehabt und konnte in der Folge dann auch die Führung übernehmen. Ich habe dann einfach mein eigenes Rennen gefahren und das hat richtig gut geklappt“, so der 20-Jährige zufrieden.

Auch im zweiten Lauf erwischte Thomas Kjer Olsen einen guten Start, blieb aber hinter der Spitzengruppe hängen. Mit viel Geschick und harter Arbeit konnte sich der Sonderburger aber nach vorne fahren und musste schlussendlich lediglich Jorge Prado aus Spanien den Vortritt lassen.

„Ich habe mich auf der Strecke sehr gut gefühlt. Für den Sieg im zweiten Lauf habe ich aber ein paar kleine Fehler zu viel gemacht. Ich habe aber alles gegeben und der zweite Platz war vollkommen in Ordnung“, so Thomas Kjer Olsen zufrieden.

Mit dem Sieg und dem zweiten Platz aus den beiden Läufen reichte es in der Endabrechnung für den Sonderburger somit zum Gesamtsieg in Lettland. Ein Umstand, der Thomas Kjer Olsen äußerst zufrieden gemacht hat.

„Ich habe alles aus mir herausgeholt an diesem Wochenende und insgesamt bin ich wirklich richtig zufrieden mit dem Verlauf. So darf es gerne weitergehen“, so der Sonderburger abschließend.

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