Interview

„Der Tod gehört zum Leben – wir sollten ihn nicht zum Tabu erklären“

Bettina P. Oesten
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Christina Jacobsen arbeitet in Kopenhagen als Gerichtsmedizinerin. Foto: Karin Riggelsen

Interview mit der Gerichtsmedizinerin und gebürtigen Nordschleswigerin Christina Jacobsen über ihre Arbeit am Institut für Rechtsmedizin in Kopenhagen, Krimi-Klischees über Gerichtsmediziner und über ihren täglichen Umgang mit dem Tod.

Sie ist Oberärztin, Ph. D. am Institut für Rechtsmedizin in Kopenhagen und vom Justizministerium anerkannt als Vize-Staatsobduzentin. In dem laufenden Prozess gegen den U-Boot-Kapitän Peter Madsen hat sie als Gerichtsmedizinerin ausgesagt, 2004 in Südostasien Leichen von Tsunami-Opfern identifiziert.

Der Nordschleswiger traf sich mit der 45-jährigen Nordschleswigerin Christina Jacobsen zu einem Gespräch über ihren Beruf, der so vielseitig wie vielschichtig ist und durch die vielen Krimi- und Gerichtsmedizin-Serien unserer Zeit mehr Aufmerksamkeit erfährt als je zuvor.

Kannst du dich noch an deine erste Leiche erinnern?
Nein, das kann ich nicht (lacht). Aber am Anfang habe ich mir schon überlegt, wie es wohl sein würde, und ich hatte auch Bedenken. Denn was ist, wenn der gerichtsmedizinische Techniker plötzlich den Raum verlässt und ich allein mit der Leiche dastehe? Meine Vorstellung war, dass es sich irgendwie merkwürdig anfühlen muss. Aber (zögert einen Moment) .... so war es nicht. Der Körper wird nach dem Tod ja sozusagen entpersonifiziert. Es ist ein entseelter Körper, und so fühlt es sich auch an, wenn man da steht.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus? Gibt es geregelte Arbeitszeiten oder wirst du auch mal mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt und z.B. zu einem Tatort bestellt?
Mein Arbeitstag sieht jetzt so aus, dass ich die Funktion einer Supervisorin habe. Das heißt, ich beaufsichtige die Obduktionen und unterstütze die jüngeren Kollegen bei ihrer Arbeit. Gemeinsam beraten wir dann, welche Krankheiten oder Folgen von Gewalt vorliegen, was die Todesursache sein könnte und welche zusätzlichen Untersuchungen notwendig sind. Das können zum Beispiel toxikologische Untersuchungen oder Untersuchungen des Gewebes sein. Anschließend diktieren die jüngeren Kollegen den Obduktionsbericht, den wir dann zusammen durchgehen. In meinem Verantwortungsbereich liegt es zu entscheiden, ob die Schlussfolgerungen im Bericht fachlich zu vertreten sind, bevor wir ihn an die Polizei weiterleiten. Darüber hinaus haben wir auch die klinischen Personenuntersuchungen ...

Das heißt Untersuchungen an noch lebenden Personen?
Ja, beispielsweise Vergewaltigungs- bzw. Misshandlungsopfer. Oder Personen, die in Messerstechereien verwickelt waren oder Schussverletzungen haben. Wir führen auch Täteruntersuchungen durch, die für die betreffenden Personen entweder belastend oder entlastend sein können. Solche Untersuchungen werden ebenfalls von der Polizei bestellt. Wir dokumentieren die Folgen der Gewalt und sichern DNA-Spuren. Das machen ebenfalls die jüngeren Ärzte. Ich habe dann den Hintergrunddienst, d.h. man kann mich anrufen und mich um Rat bitten, oder ich werde hinzugezogen, falls es sich um besondere Untersuchungen handelt. Das kann dann manchmal auch mitten in der Nacht sein.

Wusstest du immer schon, dass du Gerichtsmedizinerin werden wolltest oder hat hier eher das Prinzip Zufall eine Rolle gespielt?
Nein, das habe ich nicht immer gewusst. Während des Medizinstudiums habe ich an verschiedene Fachrichtungen gedacht. Im letzten Teil des Studiums hatte ich dann Vorlesungen in Gerichtsmedizin. Spannend daran fand ich die fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Rechtsmedizinern, Juristen, der Polizei, Pathologen und anderen Facharztrichtungen. Das hat mich sehr angesprochen. Während meines Turnuspraktikums in Sonderburg und Augustenburg habe ich mit dem Gedanken gespielt, Allgemeinmedizinerin zu werden, aber die Gerichtsmedizin hat mich nie ganz losgelassen. Später bin ich dann nach Kopenhagen gezogen und habe mich dort am Gerichtsmedizinischen Institut beworben – und bekam dort eine Stellung. Ab da war mir klar, dass ich genau das machen wollte.

Wer ist bei einer Obduktion neben dem Gerichtsmediziner anwesend?
Anwesend bei den meisten Obduktionen sind ein jüngerer Gerichtsmediziner, der die Obduktion durchführt, der gerichtsmedizinische Techniker und der Supervisor, der mehr im Hintergrund agiert. Manchmal führen wir bis zu fünf Obduktionen gleichzeitig durch, und der Supervisor bzw. die Supervisorin beaufsichtigt dann alle fünf auf einmal. Die Polizei und die polizeilichen Kriminaltechniker sind nur dabei, wenn es etwas Verdächtiges an dem Todesfall gibt oder wenn es sich ganz offensichtlich um ein Verbrechen handelt. Beim größten Teil unserer Obduktionen haben wir es aber mit natürlichen Todesfällen zu tun. Da kann es sich z.B. um Krankheiten mit einem sehr kurzen Verlauf oder um Unfälle handeln, wo unsere Aufgabe darin besteht, den Unfallhergang genau zu beschreiben. In solchen Fällen haben die Angehörigen oft viele Fragen und möchte natürlich in erster Linie wissen, was passiert ist und wie es passiert ist. Für uns ist es ein Erfolg, wenn wir den Hinterbliebenen bei ihrer Trauerverarbeitung helfen und ihre Fragen beantworten können. In Fällen, wo es sich um erbliche Krankheiten handelt, können wir vielleicht sogar verhindern, dass es zu weiteren Todesfällen in der Familie kommt.

Und wie geht man mit den Gerüchen um? Werden in dem Sektionssaal Düfte versprüht, damit man es besser aushält?
Nein, da muss man durch. Da hilft nichts. Natürlich nimmt ein Gerichtsmediziner wahr, dass es wirklich übel riecht, aber man lernt das zu ignorieren. Man konzentriert sich auf die Arbeit. Wenn man dann aber drei Wochen im Urlaub war und kommt zur Arbeit zurück, dann geht es wieder von vorne los. Da dauert es schon ein paar Tage, bis man sich wieder an den Geruch gewöhnt hat.

Ich zitiere mal, was eine andere Gerichtsmedizinerin über ihren Beruf gesagt hat: „Diese Arbeit, das ist einfach eine andere Welt. Man setzt sich immer wieder mit dem Tod auseinander, arbeitet eng mit der Kriminalpolizei zusammen, sieht Straftaten und deren Folgen. Manchmal kommt man da schon an seine Grenzen, aber gerade das ist das Interessante.“ Erkennst du dich darin wieder?
Ja, das tue ich. Auf vieles, was ich tagtäglich als Gerichtsmedizinerin erlebe, könnte ich sicherlich verzichten, z.B. wenn es zu sehr ins Detail geht. Auf der anderen Seite erfahre ich viel über einen Teil der Gesellschaft, mit dem ich sonst nicht in Berührung kommen würde. Und das ist natürlich interessant und sehr spannend.

Kannst du dich an konkrete Fälle erinnern, wo du an deine Grenzen gekommen bist?
Ja, ein Beispiel sind Kinder. Kinder zu sezieren ist immer schwierig. Da muss man sich wirklich auf die Arbeit konzentrieren und sich immer in Erinnerung rufen, dass man eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat. Man zieht sozusagen die Scheuklappen an und blendet alles andere aus. Schwierig wird es auch, wenn es jüngere Personen sind, oder wenn es sich um Todesfälle handelt, die einem sinnlos vorkommen. Das kann einen schon sehr beschäftigen.

Als Gerichtsmedizinerin wirst du mit grauenvollen Taten und tieftraurigen Geschichten konfrontiert. Die Grenze zwischen Mitgefühl und professioneller Distanz ist sicherlich manchmal hauchdünn. Was tust du, um dich abzulenken, falls dich bei der Arbeit ein Gefühl überkommt oder dich ein Fall besonders belastet?
Während der Arbeit überkommt es mich nicht. Da konzentriere ich mich – manchmal auch sehr gewollt – auf die Aufgabe. Hinterher spreche ich dann mit meinen Kollegen über die Fälle. Wir können außerdem einen Psychologen aufsuchen, wenn wir das Gefühl haben, mit einem Fall nicht richtig abgeschlossen zu haben. Das muss nicht immer sofort sein, denn manchmal spürt man erst nach einer gewissen Zeit, dass da etwas haften geblieben ist. Mit den Jahren füllt sich der Rucksack immer mehr, und man weiß eigentlich nie, wann er überlaufen kann. Wenn er überläuft, kann man sich nicht dagegen wehren. Dann führt kein Weg an einem Gespräch mit dem Psychologen vorbei. Man muss seine Grenzen kennen und das dann auch erst nehmen.

Das heißt, man nimmt die Fälle manchmal nach Feierabend mit nach Hause?
Es ist nicht immer so einfach, Berufliches und Privates zu trennen. Nun habe ich ja den Vorteil, dass ich mit einem Gerichtsmediziner verheiratet bin (lacht). Wenn mich etwas bedrückt oder beschäftigt, kann ich mit ihm darüber sprechen. Aber die Gespräche im Kollegenkreis sind schon auch sehr hilfreich.

Hat man als Gerichtsmediziner auch die Option, bei einer bestimmten Aufgabe zu sagen: Das schaffe ich nicht oder das möchte ich nicht?
Ja, die Option hat man. Zum Beispiel dann, wenn es sich um Kinder handelt und der Gerichtsmediziner Kinder im gleichen Alter hat. Gleichzeitig muss man sich aber überlegen, warum man Nein sagt. Denn man muss ja lernen, was es heißt, professionelle Distanz zu wahren. Grundsätzlich ist es aber in Einzelfällen in Ordnung zu sagen: Das kann ich nicht, das muss ein anderer machen.

Zu dem laufenden U-Boot-Prozess kannst du dich verständlicherweise nicht äußern. Ich würde aber gern auf ein anderes Ereignis zu sprechen kommen, das tief im kollektiven Gedächtnis verwurzelt ist. Ich spreche vom Tsunami in Südostasien im Jahre 2004, bei dem rund 225.000 Menschen ihr Leben verloren. Du warst mit dem dänischen DVI-(Disaster Victim Identification)-Team vor Ort, um die dänischen Opfer zu identifizieren. Wie verarbeitet man so ein Erlebnis?
Es war natürlich sehr intensiv und am Anfang überwältigend. Als jüngere Kollegin wurde ich von erfahrenen Gerichtsmedizinern und von der dänischen Polizei vor Ort gründlich in die Arbeit eingeführt. Wir hatten geregelte Arbeitszeiten von 7 bis 17 Uhr. Abends hat man zusammengesessen und an den Wochenenden hatten wir einen freien Tag. Auch hier lernte ich, mich auf die Arbeit zu konzentrieren und das Ziel meiner Aufgabe zu verfolgen. Unser Ziel war es, alle dänischen Opfer zu identifizieren. Von den insgesamt 45 Vermissten konnte nur ein Opfer nicht gefunden werden. Bei einer Naturkatastrophe sind die Umstände auch fürchterlich, aber sie sind nicht durch eine bewusste Gewalttat eines Menschen verursacht. Das macht bei der Verarbeitung sicherlich einen Unterschied.

Eine Gedenkstätte für die Opfer des Tsunamis. Christina Jacobsen half damals mit, die dänischen Opfer der Flutkatastrophe zu identifizieren. Foto: Privat

Was hat es im Nachhinein für dich bedeutet, dort gewesen zu sein?
Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, bei so einer großen Aufgabe mitzuwirken. Ich habe viel über die Zusammenarbeit in einem Team unter schwierigen Bedingungen gelernt und würde auch in Zukunft gerne wieder DVI-Aufgaben übernehmen.

Du übst einen Beruf aus, vor dem sich die meisten Menschen ekeln. Wie gehst du damit um? Versuchst du die Menschen aufzuklären? Sagst du, es ist ein Beruf wie jeder andere?
Ja, ich finde es ist ein Beruf wie jeder andere. Und die Menschen aufzuklären versuche ich natürlich auch. Gleichzeitig kommt unserem Berufsstand zu Gute, dass z.B. in den vielen Krimiserien die Rolle des Gerichtsmediziners heutzutage mehr Aufmerksamkeit erhält. Deshalb behaupte ich mal, dass die Gerichtsmedizin für viele eher spannend als eklig ist. Das war 2003, als ich am Institut für Rechtsmedizin in Kopenhagen anfing, noch ganz anders. Zu der Zeit hat sich die Gerichtsmedizin noch viel mehr von der Öffentlichkeit abgeschottet als es heute der Fall ist. Das gibt mir eine neue Plattform für die Aufklärungsarbeit. Und schließlich darf man natürlich nicht vergessen, dass auch ein praktischer Arzt oder ein Arzt in der Notaufnahme manchmal Dinge zu sehen bekommt, die schwer zu ertragen sind. Das ist nicht nur bei den Gerichtsmedizinern so.

Um beim Thema Krimiserien zu bleiben; in diesen Jahren erleben wir ein enormes Aufblühen des Kriminalgenres – in Büchern, Filmen und Fernsehserien. Auch der Zugriff auf Gewaltvideos im Internet ist so einfach wie noch nie. Nach dem Empfinden vieler werden die Filme, Bücher und Videos in ihrer Schilderung des Verbrechens immer brutaler. Spiegeln sie deiner Meinung nach auch nur annähernd die Realität wider? Haben wir es wirklich mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu tun und werden die begangenen Verbrechen tatsächlich immer brutaler?
Viele dieser Serien kenne ich gar nicht, weil ich sie mir nicht anschaue. Ich schaue mir höchstens mal den Tatort aus Münster an, weil ich den Professor Boerne ganz lustig finde.

Aber zu deiner Frage: Statistisch kann ich es zwar nicht belegen, aber wir Gerichtsmediziner haben nicht den Eindruck, dass sich die Gewaltbereitschaft erhöht hat. In Dänemark werden pro Jahr zwischen 40 und 50 Morde verübt, und diese Zahl ist über die ganzen letzten Jahre gleich geblieben. Persönlich finde ich es aber nicht von Vorteil, wenn man Gewalt so detailliert vermittelt bekommt, wie es in vielen Krimis der Fall ist. Sogar wir Gerichtsmediziner achten sehr darauf, nicht zu sehr ins Detail zu gehen, wenn wir unsere jüngeren Kollegen unterrichten. Und wenn wir es doch tun, dann muss ein bestimmtes Lernziel damit verbunden sein, d.h. wir erklären den Kollegen dann sehr genau, warum wir dieses oder jenes so ausführlich schildern müssen. Die Schilderung von Gewalt kann etwas mit einem machen, auch wenn man nur darüber liest oder davon hört. Das gilt für den Rechtsmediziner genauso wie für alle anderen. Unter Fachleuten spricht man dann von sekundärer Traumatisierung. Ganz allgemein gesprochen sollte man sich schon überlegen, was man sich anschaut. Und man sollte darüber nachdenken, was das Konsumieren von Gewalt mit einem macht.

Du liest selber Krimis – ist deine Arbeit denn nicht schon spannend genug?
(lacht) Das ist es ja gerade. In den Krimis wird ja keine reale Welt beschrieben. Und manchmal ist es einfach entspannend, über Fälle zu lesen, mit denen man selber nichts zu tun hat.

Unterscheidet sich die Arbeit des Gerichtsmediziners denn so sehr von der Art und Weise, wie sie in den Krimis beschrieben wird?
Oh ja. In den meisten Krimis wird dem Gerichtsmediziner z.B. oft eine Ermittlungsaufgabe zugeteilt. Das ist im wirklichen Leben natürlich nicht so.

Werden im Sektionssaal auch mal Witze erzählt, um die Stimmung ein wenig aufzulockern?
Ja. Da ist ganz oft von schwarzem Humor die Rede. Und der hilft uns auch dabei, eine professionelle Distanz zu wahren.

Professor Boerne hört ja auch gern mal klassische Musik, während er eine Leiche seziert....
Auch da unterscheidet sich die Filmwelt von der realen Welt. Musik während einer Obduktion zu hören kommt bei uns nicht vor – es ist schlicht verboten.

Womit verbringst du neben dem Lesen am liebsten deine Freizeit?
Ich bin oft in der Natur unterwegs. Kunst bereitet mir auch große Freude. Ich gehe gern in Kunstausstellungen, und dann bin ich natürlich auch viel mit meiner Schwester und ihrer Familie, die ebenfalls in Kopenhagen lebt, und so oft es geht mit meinen Eltern in Warnitz zusammen.

Was bedeutet es für dich und vielleicht sogar für deinen Beruf, im Grenzland zweisprachig aufgewachsen zu sein, und wie würdest du aus heutiger Sicht deine Beziehung zu Nordschleswig beschreiben?
Ich bin immer noch sehr daran interessiert, was im Grenzland passiert. Das liegt mir einfach am Herzen. Dass meine Muttersprache Deutsch ist, bringt mir in meiner Arbeit natürlich große Vorteile. Ich kann problemlos deutsche wissenschaftliche Arbeiten und deutsche Lehrbücher lesen, und bei internationalen Konferenzen kann ich mich mit meinen deutschen Kollegen auf Deutsch unterhalten. Davon habe ich immer wieder großen Nutzen gehabt.

Christina, abschließend die Frage, die sich nach allem, worüber wir gesprochen haben, ganz natürlich stellt: Wenn man wie du täglich mit dem Tod in all seinen Facetten konfrontiert wird, bekommt man dann mit der Zeit ein entspannteres Verhältnis zur Endlichkeit des Lebens?
Ja, ich denke schon. Ich habe kein Problem damit, darüber zu sprechen, und ich habe auch keine Angst vor dem Tod. Durch meine Arbeit weiß ich, dass es ganz plötzlich vorbei sein kann. Deshalb versuche ich, mich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Ich habe keine Lust, mich über Kleinigkeiten aufzuregen. Das lohnt sich einfach nicht. Überhaupt sollten wir den Tod nicht zum Tabu erklären. Ich glaube, es würde vieles leichter machen, wenn man offener darüber spricht. Der Tod gehört nun mal zum Leben.

Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
An ein Leben vielleicht nicht. Aber ich glaube schon, dass da irgendetwas ist, etwas Spirituelles, aber was es genau ist – wer weiß das schon.

Mehr lesen