Parteitag in Odense

Alternative führt Geschlechterquote für die Spitzenkandidaten ein

dodo
Odense
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Der Vorsitzende der Alternative, Uffe Elbæk, hält eine Rede beim Parteitag in Odense. Foto: Scanpix

Eine Mehrheit der Mitglieder hat auf dem Parteitag beschlossen, dass künftig sowohl ein Mann als auch eine Frau unter den beiden Spitzenkandidaten auf den Wahllisten sein muss.

Bei den kommenden Wahlen für das dänische Parlament und das Europa-Parlament werden die Wähler an der Spitze der Kandidatenlisten der Alternative sowohl einen männlichen als auch einen weiblichen Namen finden.

Das hat eine große Mehrheit der Parteimitglieder beim Parteitag in Odense beschlossen. Der Beschluss sieht vor, dass die Nummer zwei auf den Listen immer vom anderen Geschlecht sein muss, im Vergleich zum Spitzenkandidaten.

Die Vorsitzende der Parlamentsfraktion, Josephine Fock, freut sich über die Unterstützung für den Vorschlag. „Wir sind eine Partei, die für Gleichstellung steht, und eine Partei, die sowohl Männer als auch Frauen auf ihren Parlamentslisten stehen hat“, so Fock zu Danmarks Radio.

Die Geschlechterquote für Spitzenkandidaten gilt für jeden Wahlkreis. Unter den derzeitigen 62 Kandidaten der Alternative sind 37 Männer und 25 Frauen. Das entspricht einer Verteilung von 60 zu 40 Prozent.

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