Fussball

Hvilsom soll für Uhre stürmen

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Mads Hvilsom ist in seinen sieben Superliga-Einsätzen für SønderjyskE noch ohne Torerfolg. Foto: Karin Riggelsen

Wir sind zwei Spiele vom Pokalfinale entfernt. Wir versuchen alles, um das Spiel zu gewinnen“, meint SønderjyskE-Trainer Claus Nørgaard vor der schweren Aufgabe im Pokal-Viertelfinale gegen den Superliga-Tabellenführer aus Brøndby.

Der Einsatz von Mikael Uhre ist wegen einer Sprunggelenksverletzung mehr als fraglich, wenn die SønderjyskE-Fußballer am Donnerstag ab 18.30 Uhr Superliga-Tabellenführer Brøndby IF zum Viertelfinale im Landespokal-Wettbewerb empfangen.

Mads Hvilsom soll nach dem Abschlusstraining zu urteilen in der Sturmspitze spielen.

„Hvilsom hat sich schon seit einiger Zeit aufgedrängt. Er hat wieder die Aggressivität und den Ehrgeiz gezeigt, die ihn früher gekennzeichnet hat“, sagt Trainer Claus Nørgaard über den 25-jährigen Stürmer, der im Sommer 2015 als Torschützenkönig von Hobro IK an Eintracht Braunschweig verkauft wurde, aber nicht nur in Braunschweig, sondern auch als Leihspieler bei Brann Bergen, Esbjerg fB und in seiner Anfangszeit bei SønderjyskE wenig Erfolg hatte: „Hvilsom hat viele Schläge einstecken müssen und hat langsam wieder seine mentale Stärke zurückgewonnen.“

Neben Mikael Uhre ist auch der Einsatz von Anders Egholm fraglich, während Simon Poulsen geschont sowie Sakari Mattila und Viktor Mpindi Ekani verletzt ausfallen werden. Dagegen ist Simon Kroon wieder ein Thema, nachdem er zuletzt wegen einer Allergie ausfiel.

„Wir sind zwei Spiele vom Pokalfinale entfernt. Wir versuchen alles, um das Spiel zu gewinnen“, meint der SønderjyskE-Trainer vor der schweren Aufgabe gegen den Superliga-Tabellenführer: „Brøndby ist eine gute Mannschaft, die spielerisch beste im Moment. Das ist ein schwerer Gegner, der locker drei oder vier Spieler austauschen kann, ohne an Qualität zu verlieren, aber wir werden den Kampf aufnehmen.“

Mehr Fokus als sonst bekommt das Pokal-Viertelfinale nicht.

„Alle sprechen darüber, dass der Klassenerhalt in der Superliga schon sicher ist. Das sehe ich anders. Randers hat zwei Spiele hintereinander gewonnen, und wir müssen in der Liga dafür sorgen, dass wir Randers auf Abstand halten“, hat Claus Nørgaard das Superliga-Heimspiel am Sonntag gegen Randers FC nicht aus den Augen verloren.

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