Flensburg

Bahnhof Flensburg nach Bombendrohung wieder frei

Bahnhof Flensburg nach Bombendrohung wieder frei

Bahnhof Flensburg nach Bombendrohung wieder frei

Karsten Sörensen, Benjamin Nolte, Mira Nagar/shz.de
Flensburg
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Die Polizei sperrte den Flensburger Bahnhof ab Foto: Karsten Sörensen

Der Flensburger Bahnhof wurde nach einer Bombendrohung gesperrt. Im verdächtigen Päckchen waren Muffins.

Wegen einer Bombendrohung ist der Bahnhof Flensburg am Sonnabendabend gesperrt worden. Um kurz vor 19 Uhr ging ein Drohanruf bei der Leitstelle in Harrislee ein, wie der Sprecher der Bundespolizei, Hanspeter Schwartz bestätigte.

Im Regionalzug Richtung Hamburg sei dann ein verdächtiges Paket auf einem Sitz gefunden worden. Der Zug wurde evakuiert und der Bahnhof komplett gesperrt. Zahlreiche Züge fielen aus. Auch die Brücke der Schleswiger Straße stadteinwärts wurde gesperrt. Spezialkräfte haben das Paket geröntgt und geöffnet. Es befanden sich Kuchen und Muffins darin.

Entwarnung am späten Abend

Sprengstoffspürhunde der Landes- und Bundespolizei durchsuchten noch die Bahnhofshalle, die Bahnsteige und den Zug. Gegen 22 Uhr konnte Entwarnung und der Bahnhof für den Verkehr freigegeben werden. Vor Ort waren rund 20 Beamte der Landes- und Bundespolizei, die Berufsfeuerwehr Flensburg sowie zwei Notfallmanager der Deutschen Bahn. Auch nach der Sperrung kam es zu Verzögerungen im Bahnverkehr.

Kurze Zeit nach dem Drohanruf ging eine zweite Bombendrohung per Telefon ein, wie die Rettungsleitstelle in Harrislee bestätigte. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Anrufer um dieselbe Person handelte. In dem Anruf wurde eine „nächste Bombe“ in der Nähe des Flensburger Hafermarkts angedroht. Die Polizei suchte daraufhin vor Ort nach verdächtigen Gegenständen. Hier gab es aber Entwarnung: Es wurde nichts gefunden.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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