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Brandenburgisches Dorf Alwine für 140 000 Euro versteigert

Brandenburgisches Dorf Alwine für 140 000 Euro versteigert

Brandenburgisches Dorf Alwine für 140 000 Euro versteigert

dpa
Berlin
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Andreas Claus
Bürgermeister Andreas Claus aus Uebigau-Wahrenbrück. Foto: Scanpix

Ein Dorf unter dem Hammer: Die brandenburgische Ortschaft Alwine ist für 140 000 Euro versteigert worden. Bei der Auktion in Berlin gab ein anonymer Käufer über Telefon das einzige Gebot für das Dorf mitten in einem Wald ab.

Zur Versteigerung stand das gesamte 16 000 Quadratmeter große Areal mit einer schleifenförmigen Dorfstraße, neun Wohnhäusern, mehreren Nebengebäuden sowie zehn Schuppen und Garagen. Das Mindestgebot lag bei 125 000 Euro.

In Schuss ist die kleine Siedlung mit mehreren Wohnhäusern nicht. Der Putz blättert an den Hauswänden ab. Zum Teil sind die Gebäude Ruinen, aus denen schon Unkraut herausragt. Auf der Straße, die wie eine Schleife angelegt ist, sind Schlaglöcher zu sehen. Aber hier und da blitzen auch schöne Stellen hervor, zum Beispiel akkurat geschnittene Buchsbäumchen.

In der Siedlung Alwine, die zur Stadt Uebigau-Wahrenbrück gehört, leben rund 15 Mieter. Von Berlin braucht man ungefähr zwei Stunden mit dem Auto. Die Häuser liegen mitten im Wald.

Die Auktion kam so zustande: Das etwa 16 000 Quadratmeter große Areal wurde laut Auktionshaus Karhausen nach der Wende von zwei Brüdern gekauft. Einer von ihnen ist inzwischen gestorben - daher nun der Verkauf.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Papes Schattenspiele“