Große Koalition

Koalitionsvertrag steht - Schulz will SPD-Vorsitz abgeben

Koalitionsvertrag steht - Schulz will SPD-Vorsitz abgeben

Koalitionsvertrag steht - Schulz will SPD-Vorsitz abgeben

dpa
Berlin
Zuletzt aktualisiert um:
Martin Schulz und Andrea Nahles Foto: dpa

Nie hat eine Regierungsbildung in Deutschland länger gedauert. Doch am Mittwochmorgen gab es den erhofften Durchbruch - mit großen Überraschungen.

Nach gut 24 Stunden zähen Ringens haben sich Union und SPD bei ihren Marathon-Verhandlungen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Die Sozialdemokraten sollen gleich sechs Ministerien bekommen. SPD-Chef Martin Schulz will nach dpa-Informationen neuer Außenminister werden, dafür will er den SPD-Vorsitz an Andrea Nahles abgeben. Diese soll Fraktion und Partei künftig in einer Doppelfunktion anführen. Allerdings liegt es nun in den Händen der SPD-Mitglieder, ob eine neue große Koalition unter Führung von Kanzlerin Angela Merkel auch tatsächlich zustande kommt.

Der bisherige Innenminister Thomas de Maizière gehört der nächsten Bundesregierung nicht mehr an. Das sagte der CDU-Politiker nach Abschluss der Koalitionsgespräche von Union und SPD in Berlin.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz soll nicht nur Bundesfinanzminister, sondern auch Vizekanzler in einer neuen Regierung von Union und SPD werden. Das verlautete aus Parteikreisen - zuerst hatte der Berliner „Tagesspiegel“ darüber berichtet.

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