Dänemark kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Dienstag

Der Nachrichtenüberblick am Dienstag

Der Nachrichtenüberblick am Dienstag

DN
Apenrade/Kopenhagen
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Einwanderer
Die Zahl der Einwanderer aus „nichtwestlichen“ Ländern, die sich selbst versorgen, steigt deutlich an. (Archivbild) Foto: Sophia Juliane Lydolph/Ritzau Scanpix

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

 

Britta Nielsen zu Gefängnis verurteilt

Kopenhagen Britta Nielsen ist zu einer Haftstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden, weil sie im Zuge ihrer Anstellung bei der Sozialbehörde etliche Millionen Kronen veruntreut hat. Das hat das Kopenhagener Stadtgericht am Dienstag entschieden. Sie wurde entsprechend der Anklage verurteilt, die auf Veruntreuung von ungefähr 117 Millionen Kronen lautete. Im Laufe von 25 Jahren hatte die Frau laut Anklage 300-mal Geld von der Sozialbehörde an sich selbst überwiesen. cvt/Ritzau

 

Senioren verzichten auf Vorruhestand

Kopenhagen In Dänemark werden häufiger als früher neue Mitarbeiter im Alter von 60 Jahren und mehr eingestellt. In den Jahren 2013 bis 2018 ist die Zahl der Beschäftigten in dieser Altersgruppe insgesamt um 82.500 gestiegen. Das teilt der Arbeitgeberverband Dansk Erhverv auf Grundlage von Zahlen von „jobindsats.dk“ mit. Die Internetseite ist ein Projekt der Behörde für Arbeitsmarkt und Rekrutierung. Laut Dansk Erhverv spiele es eine große Rolle, dass das Eintrittsalter für die Vorruhestandsregelung „Efterløn“ herabgesetzt wurde und dass mehr Senioren heute ganz auf diese Möglichkeit verzichteten. cvt/Ritzau

 

Heimquarantäne für China-Rückkehrer aufgehoben

Kopenhagen Für die ersten aus der chinesischen Provinz Hubei zurückgekehrten Personen wird dieser Tage die Heimquarantäne aufgehoben. Die Behörde für Patientensicherheit hatte diese wegen des in Hubai ausgebrochenen Corona-Virus ausgesprochen. Seither habe es täglichen Kontakt mit den Betroffenen gegeben, so eine Oberärztin. Alle seien gesund und es gehe ihnen gut. cvt/Ritzau

 

Weniger Einwanderer beziehen Sozialmittel

Kopenhagen Der Anteil der Einwanderer, die von der öffentlichen Hand leben und aus sogenannten „nichtwestlichen“ Ländern nach Dänemark gekommen sind, ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahre 2004 gesunken. Das geht aus dem aktuellen „Momentum“, dem Rundbrief des Dachverbandes der 98 dänischen Kommunen, KL, hervor. Demnach versorgten sich im vergangenen Jahr 71 Prozent der genannten Bevölkerungsgruppe selbst. Im ersten Jahr der Berechnung, 2004, waren dies lediglich 54 Prozent. Besonders seit 206 ist ein Anstieg zu verzeichnen. Damals wurde der kommunale Einsatz für mehr Beschäftigung unter Einwanderern verstärkt. cvt/Ritzau

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