Offener Brief

„Unmengen an Möglichkeiten - wenn wir nach vorne schauen“

„Unmengen an Möglichkeiten - wenn wir nach vorne schauen“

„Unmengen an Möglichkeiten - wenn wir nach vorne schauen“

Jasper Andresen
Apenrade/Aabenraa
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Jasper Andresen
Jasper Andresen, 1. Vorsitzender des DJN Foto: Karin Riggelsen

Der Vorsitzende des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig, Jasper Andresen, reagiert in einem offenen Brief auf Aussagen von Sozialdienst-Abteilungsleiter Hans Grundt, in denen er den DJN kritisierte und sagte, dass eine Strukturänderung nach Vorbild des Verbandes nicht wünschenswert sei.

Lieber Sozialdienst, lieber Hans Grundt,

herzlichen Glückwunsch zu einer gut besuchten und diskussionsfreudigen Generalversammlung! Wir freuen uns mit euch über die große ehrenamtliche Arbeit, die in euren Ortsvereinen geleistet wird und natürlich auch über eure tollen Mitgliedszahlen, für die ihr jahrelang vor Ort, und insbesondere auch in den Einrichtungen unserer Gemeinschaft, wo ihr ja viele kollektive Mitglieder habt, gekämpft habt. Wir wissen, wie schwer es ist, Menschen für ehrenamtliche Arbeit zu begeistern und wissen die Arbeit in unseren Vereinen ebenso zu schätzen.

Wie wir der Überschrift zum Bericht über eure Generalversammlung im “Nordschleswiger” am 10/05 entnehmen können, wollt ihr “nach vorne schauen”. Das ist der richtige Weg - das tun wir im Jugendverband auch - z.B. bieten unsere Vereine heute viele andere Sportarten an, als noch vor wenigen Jahren, (Faustball, Aquaspinning, Yoga, E-Sport usw.). Der Knivsberg ist wieder ein Ort, an dem unsere Kindergärten und Schulen Freizeiten verbringen und das Knivsbergfest ist konzeptionell geändert und ist mit fast 4000 Teilnehmern ein Volksfest der ganzen Minderheit.

Also alles in allem, die Vereinsarbeit, der ehrenamtliche Einsatz und überhaupt die Arbeit für unsere Gemeinschaft hat Unmengen an Möglichkeiten, egal in welchem Verband - wenn wir nach vorne schauen! Das tun wir alle ja gerade im Strategieprozess der Minderheit und es freut uns, dass ihr das auch tun wollt.

Wie aus einem konstruktiven (und eben nach vorne schauenden) Vorschlag eures Vorsitzenden, Gösta Toft, ein unsachlicher, unbegründeter und vor allem nicht der Wahrheit entsprechender Seitenhieb gegen denJugendverband werden konnte, ist uns schleierhaft. Vielleicht sprechen wir an anderer Stelle mal drüber, wie wir miteinander und vor allen Dingen übereinander reden - nicht zuletzt in offenen Foren, wie eine Generalversammlung es ist.

Herzliche Grüße

in Auftrag des gesamten Jugendverbands

Jasper Andresen, Vorsitzender

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