Leserbrief

„Alles hat mit Allem vielleicht doch ein wenig zu tun!“

Alles hat mit Allem vielleicht doch ein wenig zu tun!

Alles hat mit Allem vielleicht doch ein wenig zu tun!

Martin Christiansen
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
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Martin Christiansen bezieht sich in seinem Leserbrief unter anderem auf den Leitartikel „Es bleibt sitzen“ von Chefredakteur Gwyn Nissen sowie auf den Kulturkommentar „Der Blick in andere Länder und Kulturen“. Er hält eine kritische Selbstbetrachtung für wichtig.

Folgendes speziell dir gewidmet lieber Zeitungsboss G. Nissen. Mit Lust und Liebe habe ich ,,Es bleibt sitzen" gelesen.(Etliche Stellen aber angekreuzt.) Im Kulturkommentar vom 26. Okt. ist ein Teil des Textes von mir eingekreist worden. Unsere NEUGIERDE...sich in anderen zu spiegeln /vergleichen/sogar messen... um uns unseren Platz...! Hier füge ich hinzu...auch den eigenen Einsatz einer kritischen Spiegelung zu unterwerfen, wird notwendig sein. Folgend nehme ich mir den Hochmut, dir eine gewisse Portion Naivität ,,anzulasten?"Glaubst du allen Ernstes, dass das lustige TREIBEN der Jungen Spitzen über den Wildschweinezaun hinweg keine (ehe heimliche) Nachwirkungen mit sich bringen würde? Über ein Jahrzehnt (mindestens) wurde DF anders wie die anderen Parteien, von Seiten --mindestens einiger der Minderheit Eliten -- oft regelrecht abgekanzelt. Dieses auch mal nachträglich in eigenen Reihen offen zu bearbeiten ist nicht geschehen. Bei der sehr erfolgreichen Wahl wurde æ synnejydsk sproch etwas zu sehr als EIGENTUM eingesetzt. Ich habe mich über die fehlende Demut damals schon gewundert. Davon wird dieses und jenes ,,noch bei Einigen rumoren!"( Vielleicht auch Neid/Missgunst, was ja in der Minderheit sicher kein Fremdwort ist). Nun denn, diese Beispiele tragen vielleicht mit zu völlig überzogenen Reaktionen. Es geht darum die Gründe zu ,,entrümpeln", um klare Einblicke zu schaffen. Wie dein letzter Satz ja vermutet: Erkennen, dass man ein Problem hat. Genau wie vorher die Empfehlung: Der Griff zum eigenem Spiegel nicht vergessen. Der wird von seiner Grösse her-- als EIGENNUTZ -- dann für alle Verantwortlichen reichen.

Am letzten Sonntag beim Presseclub ging es um die Wahl in Amerika. Die zuletzt gestellte Frage des ,,ordstyrers" hiess : Welche Auswirkungen bringt es für die Bundesrepublik, sollte der ,,ALTE" doch noch wieder gewählt werden. Unterschiedliche, mögliche Folgewirkungen wurden aus dem Teilnehmer Kreis angeführt. Nun geht es bei ausstehenden Konflikten logischerweise um ZWEI TEILNEHMENDE PARTEIEN/LÄNDER. Komisch, daran hat keiner gedacht, auch wenn dieser Gedanke sich doch förmlich aufdrängte. Genau wie deine Vermutung: Das Problem muss erst von allen Beteiligten erkannt werden. Und dies dann offen sichtbar, um einem späterem --sich Fortmogeln -- ein ,,Fangnetz" vorzuschieben. So wird dann dem nächstem Problem die Nährstoffzufuhr von Anfang an vorausschauend entzogen.

Martin B. Christiansen, Hyndingholmvej 16, 6372 Bylderup-Bov

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