Leserbrief

„Bist du Vater? - Dann hast du keine Rechte auf dein Kind“

Bist du Vater? - Dann hast du keine Rechte auf dein Kind

Bist du Vater? - Dann hast du keine Rechte auf dein Kind

Ditte Rieder
Hellerup
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Unsere Leserin Ditte Rieder ist der Meinung, dass Väter vor den dänischen Familiengerichten nicht gleichgestellt sind und dass sie als Bürger zweiter Klasse behandelt werden.

Eine andere Seite der Sexismus Debatte: Bist du Vater? - Dann hast du keine Rechte auf dein Kind

Vielleicht sollte Ich dies überhaupt nicht sagen, aber gesagt werden muss es. Mittlerweile ist die Sexismus Debatte, die dem DGN und dem Jungen SPitzen besonders betrifft, wieder zu Ruhe gegangen. Viele haben sich geäußert, und niemand meint, dass Sexismus in Ordnung ist. Überraschend ist das nicht, obwohl manche, dass vielleicht behaupten würden. Ist man aber nur ein bisschen skeptisch gegenüber Äußerungen um Sexismus, wird man mittlerweile selbst als Sexist gestempelt. Kritische Fragen sind nicht erlaubt. Darüber soll es nicht gehen. Und auch nicht über die Form von Sexismus, die Gerade in der Minderheit und in der dänischen Gesellschaft, so heftig debattiert wird. Ich möchte über eine Form von Sexismus sprechen, die in meiner Optik, viel schlimmer ist. Denn die ist systematisch, und betrifft viele mehr Menschen als nur die Person, an der der Sexismus gerichtet ist. Hier spreche ich über die Form von Sexismus, die Väter tagtäglich in den Familiengerechtshäusern ausgesetzt werden. In unserem Land werden Väter, in den Familiengerechtshäusern, als Bürger zweiten Ranges behandelt. Gegenüber Vätern wird von Anfang an misstrauisch gehandelt. Und hier funktioniert das Prinzip „Uskyldig indtil modsatte er bevist“ nicht länger.

Ein Vater ist überhaupt nicht genauso wichtig, wie eine Mutter, oder? Doch. Ein Kind benötigt ein Vater genauso doll, wie es eine Mutter benötigt. Und in einer Scheidung, oder anderen Familiären Konflikte, muss die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes, als höchste und erste Priorität gesetzt werden. Aber das wird es nicht. Hier ist die Mutter die Königin, die Wahrheit, und die einzige von Relevanz. Mutter weiß immer am besten, und Mutti kennt ja das Kind besser, und Mami lügt nie. Manche Mütter, leider, schon. Manche Mütter sind durch ihren eigenen egozentrischen Gedanken verbländet. Und dies ignoriert das Familiengerechtshaus. Das Familiengerechtshaus ist ab der ersten Sekunde auf die Seite der Mutter. Der Vater wird mit Misstrauen besichtigt. Die Aussagen der Mutter werden höher geschätzt als die vom Vater. Anscheinend verurteilt das Familiengerechtshaus nach einer verdrehten feministischen Idee, dass Kinder ihre Väter nicht benötigten.

Unser juristisches System soll die Wahrheit finden, und nach diese beurteilen. Und dass geht nur, wenn das Kind als höchste Priorität gesetzt wird, und dass geht nur, wenn Väter und Mütter vom System gleichbehandelt werden. Sonst kommt man nie zur Wahrheit, denn auch der Vater hat was zu sagen, und auch der Vater hat gehört zu werden.

Das dies nicht geschieht, betrifft nicht nur dem Vater, der Sexismus ausgesetzt wird, sondern auch das Kind, dass eigentlich einen guten Vater hat, aber wegen dieser Form von Ungerechtigkeit und Sexismus ein Verhältnis zum Vater verboten wird. Es betrifft auch Großeltern. Stiefeltern, Geschwister, Onkel, Tanten.

Aber am schlimmsten betrifft es das Kind. Denn ein Kind hat ein Recht auf zwei Eltern, und dies wird leider, viel zu viele Kindern beraubt. Und dass weil wir, ja wir, du und ich, und unsere Gesellschaft, Väter als Bürger zweiten Ranges behandeln.

Und ja, schlechte Väter gibt es genauso wie es gute Mütter gibt, anderes behaupte ich hier nicht. Faktum aber ist, dass den Familiengerechtshäusern nach, der gute Vater ein Mythos ist.

Ist man in Dänemark Vater, ist oder wird geschieden, muss es jedem klarstehen, dass man KEIN Recht länger hat.

Ditte Rieder,
Hellerup

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