Leserbrief

„Das Gebiet am Nygadehuset soll kulturelles Kraftzentrum werden“

Kurt Andresen, Stadtratsmitglied der Schleswigschen Partei in Apenrade
Apenrade/Aabenraa
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In diesem Leserbrief listet der Stadtratsabgeordnete der Schleswigschen Partei seine Gründe auf, weshalb er auf der Januar-Sitzung des Apenrader Kommunalrates gegen den Bebauungsplan für die Nygade votiert hat, der es ermöglichen würde, dass die kommunale Heimhilfe in das leerstehende Schulgebäude einziehen kann.

Der Apenrader Stadtrat hat auf seiner Januar-Sitzung beschlossen, einen Entwurf für einen Bebauungsplan in die öffentliche Anhörung zu schicken. Damit soll ermöglicht werden, dass die Heimpflege in den leer stehenden Teil der Nygadegebäude einziehen kann, nachdem die 10. Klassen am Margrethenweg angesiedelt worden sind.

Ich habe gegen den Bebauungsplanvorschlag gestimmt. Und ich werde auch dagegen stimmen, wenn er nach der Anhörung endgültig beschlossen werden soll.

Der bisherige Bebauungsplan sieht für den Gebäudekomplex an der Nygade vor, dass dieser für kulturelle Zwecke genutzt wird. Ich möchte, dass an diesem Anwendungszweck festgehalten wird. Meiner Ansicht nach liegt darin ein großes Potenzial für die Apenrader Innenstadt. Zusammen mit dem Nygadehuset und der Musikschule könnte das Gebiet zu einem kulturellen Kraftzentrum entwickelt und ein kreatives Milieu geschaffen werden. Diese Möglichkeit sollten wir untersuchen und damit einhergehend natürlich auch die finanziellen Konsequenzen.

Dies erfordert einen strategischen Prozess in Zusammenarbeit mit den Kulturakteuren der Stadt. Man sollte zum Beispiel untersuchen, ob ein Umzug der Aktivitäten aus Det Kreative Hus in die Nygade denkbar wäre. Durch den vorzeitigen Beschluss eines neuen Bebauungsplans und damit eines neuen Anwendungszwecks für das Nygadegebiet verbauen wir uns diese Möglichkeit.

Dabei ist es wichtig, dass wir die Kultur in die Apenrader Stadtentwicklung mit eindenken.

In diesem Zusammenhang freut es mich im Übrigen, dass mittlerweile auch andere Stadtratspolitiker den Wunsch geäußert haben, in der Nygade ein Kulturzentrum zu entwickeln.

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