Beruf & Ausbildung

2.151 Schüler besuchten Karrieremesse

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
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„Lkw-Schlosser? Nein, das wäre nichts für mich“, sagt Nickita Ludvigsen, Schülerin der Schule in Jordkirch. „Mein Vater ist Lkw-Fahrer, und ich will auch gerne Lastwagen fahren.“ Am Stand von Volvo Skifter Lastbil A/S sprach sie mit Werkstattleiter Claus K. Hansen. Viel Interesse für seine Branche konnte er nicht registrieren. Foto: Paul Sehstedt

Der Wirtschaftsverband Business Aabenraa organisierte eine Berufswahlausstellung in Apenrade – eine Dienstleistung für die Wirtschaft.

„Die Kommune Apenrade hat 200.000 Kronen und Business Aabenraa viele Arbeitsstunden investiert, um Schülern und Ausbildungssuchenden mit dieser Messe Karriereideen anzubieten“, erläutert Helle Malene Kjølsen Olsen, Direktorin von Business Aabenraa. Sie schaut in die Arenahalle und über die 77 Informationsstände, die dort aufgebaut sind.

„2.151 Schüler sind von den Schulen angemeldet worden, und an den Ständen können wir ein reges Treiben verzeichnen“, sagt die Direktorin weiter. Die Messe war auf Anregung des Brot- und Backwarenproduzenten Kohberg im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt worden. „Kohbergs Anliegen war, Arbeitskraft aus dem Nahgebiet auszubilden und heranzuziehen“, erklärt sie den Werdegang der eintägigen Karrieremesse, die gestern stattfand.

„Mit der Ausstellung wollen wir den Schülern zeigen, dass sie auch im Nahbereich eine gute Ausbildung bekommen können“, meint Kjølsen Olsen ferner. „Wir betrachten unsere Initiative als eine Dienstleistung für unsere lokale Wirtschaft, damit sie genügend Arbeitskräfte anwerben können.“

Die Karrieremesse soll im nächsten Jahr wieder veranstaltet werden.

Fünf Schulfreunde der Højekolstrup Schule zeigten sich begeistert von der Karriereausstellung. „Sehr informativ und gut zusammengestellt“, meinten die fünf. „Wir hatten uns natürlich gut vorbereiten können, da wir im Vorweg einen Infokatalog erhielten.“ Auf die Frage, ob einer von ihnen sich nach dem Messebesuch ein festes Berufsziel ausgewählt hat, kam ein klares Nein, aber einige gute Anstöße waren gekommen. Sofie Stiggaard, Claudia Sørensen, Sander Larsen, Matilde Stiggaard und Lene Holst (v. l.) waren sich einig: Die Ausstellung war megainteressant! Foto: Paul Sehstedt
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