Überraschender Entschluss

Bering Times: Kompagnon und Gründer zieht sich zurück

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Lars Skjønnemann
Lars Skjønnemann will sich in der nächsten Zeit seiner Familie widmen. Foto: Paul Sehstedt

Lars Skjønnemann will sich zunächst mehr der Familie widmen. Er zieht sich aber mit 47 Jahren noch nicht aufs Altenteil zurück.

Lars Skjønnemann, Gründer des Uhrenherstellers Bering Times in Apenrade, verlässt das Unternehmen. Der 47-Jährige hat sich nicht nur entschieden, seinen Direktorenstuhl abzutreten, sondern verlässt das gesamte Unternehmen.

Er will jetzt erst sich selbst, seiner Familie und seinen Hobbys mehr Zeit widmen, schließt aber nicht aus, sich irgendwann auf ein neues Projekt zu stürzen. Er sieht sich selbst als Entrepreneur, als Macher, und nicht als Verwalter.

Er möchte etwas Neues gestalten und auf den Weg bringen. Das ist der Ansporn, der ihn antreibt. Das ist ihm und seinem Kompagnon Michael Witt Johansen mit dem Unternehmen Bering Times gelungen.

Von Null auf 347 Millionen

Im Laufe von neun Jahren haben die beiden Männer eine weltweit operierende Firma aus dem Nichts gestampft, die im vergangenen Jahr eine Bilanz mit einem Umsatz von 347 Millionen und einem Gewinn in Höhe von 28 Millionen Kronen vorlegen konnte.

Es ist nicht zu vermuten, dass die Bilanz für 2018, die das Unternehmen in Kürze präsentiert, anders aussehen wird.

Ein bekanntes Gesicht ist neu in der Bering-Direktion

„Die Reise geht für uns weiter“, unterstreicht Kompagnon Michael Witt Johansen gegenüber von JydskeVestkysten auf die Frage, was der Austritt Skjønnemanns aus dem Unternehmen bedeutet. Einige Aufgaben Skjønnemanns werden auf interne Schultern verteilt. Darüber hinaus ist Frank Waller, früherer Mitbesitzer des Direktvertreibers von Speiseeis, Hjem-Is, in die Direktion von Bering Times eingetreten.

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