Gute Nachricht

Fernwärme-Preise bleiben unverändert

Anke Haagensen/JV
Apenrade/Aabenraa
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Aus dem Hauptsitz der Fernwärmegesellschaft für Apenrade und Rothenkrug am Egelund gibt es gute Nachrichten für die angeschlossenen Haushalte. Foto: Aabenraa-Rødekro Fjernvarme

Zum Jahreswechsel hat der Staat seine Subventionen für Erdgas-Heizanlagen gestoppt. Das bedeutet, dass auf viele Haushalte des Landes ab diesem Jahr höhere Heizkosten zukommen. Das gilt aber nicht für Kunden der Fernwärmegesellschaft für Apenrade-Rothenkrug.

Viele Kunden der Apenrade-Rothenkruger Fernwärmegesellschaft haben am Donnerstagmorgen entweder per SMS oder per Mail die gute Nachricht erhalten: „Innerhalb der nächsten 14 Tage werden wir die Jahresabrechnung (für 2018, red. Anm.) mit dem Budget (für 2019, red. Anm.) verschicken. Wir können aber schon jetzt verkünden, dass unsere Preise im Jahr 2019 nicht ansteigen. Wir sind nicht von der Preissteigerung betroffen, von der in den Medien jüngst berichtet wurde.“

Der Hintergrund: Viele Fernwärmegesellschaften des Landes müssen ihre Preise anheben, weil der Staat seine Subventionen für dezentrale Erdgas-Anlagen zum Jahreswechsel eingestellt hat. Dass die hiesige Fernwärmegesellschaft ihre Preise aus diesem Grund nicht anheben muss, liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Apenrade-Rothenkruger Fernwärmegesellschaft keine Erdgas-Heizwerke besitzt und deshalb auch diese Subventionen nicht erhalten hat.

Holzschnitzel und Stroh

Die hiesige Fernwärmegesellschaft heizt ausschließlich mit Biomasse – mit Holzschnitzeln im Kraftwerk am Egelund und auch das Werk auf dem Lundsberg, das ursprünglich als Strohheizwerk gebaut wurde, kann inzwischen auch mit Holzschnitzeln gespeist werden. Der trockene Sommer machte Stroh zur Mangelware – und entsprechend teuer. Die Fernwärmegesellschaft hat eine günstigere Alternative gefunden: Olivenkerne aus Spanien.

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