Wirtschaft

Danfoss macht mehr Gewinn

Danfoss macht mehr Gewinn

Danfoss macht mehr Gewinn

Ritzau/hm
Norburg/Nordborg
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Danfoss in Norburg/Nordborg Foto: Danfoss

Das Unternehmen hat seinen Umsatz um 4 Prozent im ersten Halbjahr gesteigert, doch der Handelsstreit zwischen den USA und China beeinflusst das global agierende Unternehmen.

Das Unternehmen Danfoss mit Hauptsitz in Norburg/Nordborg hat im ersten Halbjahr seinen Umsatz erhöht. Den Gewinn gibt das Unternehmen mit 2,6 Milliarden Kronen vor Steuern an – 4 Prozent mehr. Nach eigener Aussage profitierte Danfoss von der Nachfrage in Europa und den USA nach Technik, die Energie spart und die Kohlendioxidemission senkt.

Allerdings sei das Geschäft mit China von Zurückhaltung geprägt gewesen, so Danfoss im Rechenschaftsbericht. Diese habe sich auch am Ende des zweiten Quartals auf Europa und auf die USA ausgebreitet.

China und die USA befinden sich in einem Handelsstreit. „Wir sind nicht immun gegenüber Zöllen, und wir haben natürlich Waren, die in China gefertigt und in die USA eingeführt werden“, so Danfoss-Direktor Kim Fausing, der auf einen wichtigeren Aspekt hinweist: Seinen Worten nach wäre im Handelsstreit ein Zoll auf Stahl ausschlaggebender, der einige Bauprojekte stoppen würde. Dies würde das Unternehmen mehr kosten als ein Zoll auf Waren, so Fausing.

Seinen Worten nach lautet die beste Strategie, für den jeweiligen Markt so weit wie möglich vor Ort zu produzieren – für China in China, für Europa in Europa und für die USA in den USA.

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