Blaulicht

Aufregung im Netz nach „Blutbad“ in Hadersleben

Aufregung im Netz nach „Blutbad“ in Hadersleben

Aufregung im Netz nach „Blutbad“ in Hadersleben

Hadersleben/Haderslev
Zuletzt aktualisiert um:
Der Anblick der Blutlache ließ das Schlimmste vermuten. Doch die Polizei konnte schnell Entwarnung geben. Foto: Larz Grabau

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Eine große Lache Blut hat am Freitagnachmittag in der Haderslebener Fußgängerzone und in den sozialen Netzwerken Aufsehen erregt. In Letzteren war unter anderem von einer Schweineschlachtung am Graben die Rede. Die Polizei konnte jedoch Entwarnung geben.

Mehrere Liter Blut bedeckten am Freitagnachmittag die Pflastersteine vor der Drogerie „Normal“ in Hadersleben. Doch was war passiert?

In der Facebook-Gruppe „Haderslev og Omegn“ wurde von einem Schwein berichtet, das am helllichten Tag am Marktplatz namens „Graben“ geschlachtet worden sei. Von einem „riesigen Blutbad“ und Polizeipräsenz war die Rede. Entsprechend groß war die Entrüstung unter den Nutzerinnen und Nutzern der Plattform.

„Es war dramatisch“, erklärt auch der diensthabende Wachleiter, Ole Aamand, gegenüber „jv.dk“. Damit bezog er sich jedoch hauptsächlich auf den Anblick, der sich der Polizei bot, als sie am „Tatort“ eintraf.

Denn wie sich herausstellte, war dort lediglich das Blut eines geschlachteten Schweins, das zuvor bei einem lokalen Fleischer gekauft worden war, ausgelaufen. Genaueres wisse er jedoch nicht, so der Wachleiter.

Diejenigen, die das Schwein erworben hatten, hätten jedoch versprochen, die Straße von der Blutlache zu befreien.

Mehr lesen

Kunsthandwerk

Die berühmten Wandbehänge wurden aus dem „Versteck“ geholt

Tondern/Tønder Im Kulturhistorischen Museum in Tondern erinnert eine Ausstellung mit Scherrebeker Wandteppichen an ein verloren gegangenes Kunsthandwerk. Die Gründung der früheren Webschule ist auf den umtriebigen Pastor Christian Johannes Jacobsen zurückzuführen, der mit seinem Imperium kurz nach dem Jahrhundertwechsel Pleite machte. Mit dem Weben verfolgte er auch ein nationales Ziel, um das Deutschtum in der überwiegend dänischen Region zu stärken.