Erschließung

Fredstedt: Planung eines neuen Wohngebietes kommt voran

Fredstedt: Planung eines neuen Wohngebietes kommt voran

Fredstedt: Planung eines neuen Wohngebietes kommt voran

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
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Unterhalb des Neubaugebietes Fredstedvænget ist die Erschließung eines weiteren Wohnviertels mit Dammblick geplant. Foto: Karin Friedrichsen

Der Ausschuss für Plan und Umwelt spricht sich für eine Zufahrt über den Fredstedvej aus. Politiker sehen Verkehrssicherheit nicht gewährleistet bei direkter Zufahrt über die Ripener Landstraße.

Der Haderslebener Stadtrat gab im Flächennutzungsplan 2017 grünes Licht für eine Stadtentwicklung vor den Toren der Stadt. In naturschöner Lage mit Dammblick, plant die Kommune 13 Hektar Landwirtschaftsland als Wohnviertel auszulegen in Verlängerung mit dem Neubaugebiet Fredstedvænget. An den Stadt- und Regionalverkehr wird das geplante Wohngebiet über den Ribe Landevej angebunden.

Die Stadtratspolitiker mit Sitz im Technischen Ausschuss beschäftigten sich am Montagabend mit dem Bebauungsplan und darunter den Zufahrtsstraßen zum angedachten Neubauviertel. Der amtierende Ausschussvorsitzende Thomas Vedsted (Liberale Allianz) erklärte, dass alle sich einig waren und für eine Zufahrt über den Fredstedvej plädierten.

Verkehrssicherheit geht vor

Die Verwaltung legte den Politikern drei Lösungsmodelle vor: eine Straßenführung auf halber Strecke zwischen Ortsausfahrt Hadersleben und Autobahnanschluss Hammeleff und zwei Lösungsmodelle, die über den bestehenden Fredstedvej führen.

„Auf dem Teilstück am Ribe Landevej in Höhe des angedachten Neubaugebiets sind 80 km/h zugelassen“, erklärte Vedsted die Entscheidung, sich gegen diesen Vorschlag auszusprechen.

Eine Zufahrtsstraße zu bauen vom Ribe Landevej zu dem bestehenden Fredstedvej lehnten die Politiker auch ab, wegen der Streckenführung des Ribe Landevejs, der an dieser Stelle in einer Kurve verläuft.

60 Parzellen für Einfamilienhäuser

Die Politiker sprachen sich für eine Zufahrt vom Skallebækvej und Fredstedvej aus. „Das ist unserer Ansicht nach die beste Lösung“, so Vedsted. Bei der Voruntersuchung der Erschließung des Wohnviertels das etwa 60 Parzellen für Einfamilienhäuser vorsieht, berechnete die Firma „SWECO“, dass das Lösungsmodell auf halber Strecke zum Autobahnzubringer rund 3,04 Millionen Kronen kosten würde.

Das Modell 2 würde mit 2,2 Millionen Kronen zu Buche schlagen. Die Kosten für das Lösungsmodell 3 werden in der Voruntersuchung mit etwa 2,5 Millionen Kronen veranschlagt. Die Preise sind alle ohne Mehrwertsteuer.

Plan: Hohlweg als Pfad im Erholungsgebiet

Der nördliche Teil der geplanten Erschließung grenzt an den Ribe Landevej an, und in südöstlicher Richtung mündet das Gebiet in den Fredstedvej ein. Die angedachte Durchfahrtsstraße wird, so der Plan, parallel zu einem alten Hohlweg gebaut werden. Der Hohlweg wird möglicherweise als befestigter Pfad angelegt. Die Planer hoffen, eine Dispensation zu erlangen für zur Querung des Hohlweges von zwei Seitenstraßen.

270 Fahrzeuge rund um die Uhr

In der Voruntersuchung wird beschrieben, dass aus Berechnungen des Umweltministeriums hervorgeht, dass ein Einfamilienhaus in einem Vorort rund 4,5 Autofahrten pro Tag hervorbringt. Die 60 geplanten Parzellen würden diesen Berechnungen zufolge 24 Stunden am Tag etwa 270 Fahrzeuge in beiden Richtungen generieren.

Fredstedvænget ist ein beliebtes Wohnviertel geworden. Foto: Karin Friedrichsen
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