Wirtschaft

HER: Nicht den Anschluss verpassen

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Haderslev
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Johan Schmidt, HER-Vorsitzender Foto: Ute Levisen

Neue Strategie, neue Verantwortungsbereiche: Auf der Generalversammlung des Haderslebener Wirtschaftsförderungsrates HER zog der Vorsitzende Johan Schmidt zwar eine positive Bilanz, doch es gibt noch einiges zu tun.

Ungeachtet des kleinen Abstiegs der Kommune in der Zufriedenheitsanalyse von „Dansk Industri“: Es geht in die richtige Richtung im Wirtschaftsrat HER.

Dennoch dürfe man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, betonte der HER-Vorsitzende Johan Schmidt auf der Generalversammlung am Dienstagabend im Haderslevhus. Er zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten.
Der Rat hat nunmehr 439 Mitglieder (neun mehr als im vergangenen Berichtsjahr) und es dürfen auch gern noch mehr werden. Schmidt forderte seine Mitglieder auf, die Werbetrommel für den Wirtschaftsrat zu rühren:
„Je mehr wir sind, desto besser können wir die Aufgaben bewältigen.“

Umsetzung der neuen Strategie

In den kommenden vier Jahren gehe es darum, die Ende des Vorjahres verabschiedete Wirtschaftsstrategie der Kommune umzusetzen.
Diese hat dem Rat, wie berichtet, neue Tätigkeitsfelder übertragen, wie beispielsweise die Zuständigkeit für das touristische Gewerbe.

Auch eine Vereinbarung mit dem Haderslebener Einzelhandelsverein „Haderslev Butikker“ sei unter Dach und Fach – mit dem Ziel einer engeren Zusammenarbeit zwischen Handels- und Fremdenverkehrsgewerbe.

Schwerpunkt: Existenzgründertum

Zahlreiche Netzwerks-Cafés und Informationstreffen für Existenzgründer habe es in HER-Regie gegeben, und so solle es auch im laufenden Jahr sein, denn ein Schwerpunkt der Arbeit liege auf der Förderung von Existenzgründern.

Arbeiten für Anschluss Hadersleben Nord

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit für einen Autobahnanschluss bei Hadersleben Nord mit Blick auf die geplante Streckenführung von „Hærvejsmotorvej“.

„Es mag vielleicht etwas voreilig sein, aber wir vermarkten Hadersleben Nord auf Transportmessen schon jetzt als künftiges Verkehrs- und Logistikzentrum“, so Schmidt in seinem Bericht.
Er mahnte, auch in dieser Hinsicht am Ball zu bleiben – und nichts als gegeben vorauszusetzen, solange die Anbindung nicht in trockenen Tüchern ist, denn ein Anschluss sei für die Kommune überaus wichtig, so der Vorsitzende.
Nicht zuletzt, wenn es darum gehe, die Kommune als Standort zu profilieren.

Auch in Woyens ist Licht im Tunnel – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Vorsitzende betonte, dass sich in der alten Bahnhofsstadt jede Menge tue. Foto: Ute Levisen
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