Polizei ermittelt

Woyenser ärgert sich über Schmierereien an der Kirche und Vandalismus

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Woyens/Vojens
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Bent Lausen auf dem Friedhof. Foto: Karin Friedrichsen

Nach Sachbeschädigungen im Toilettengebäude verunstaltet ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz die Außenwand der Kirche in Woyens.

Bent Lausen ist am Donnerstagmorgen auf dem Friedhof. Der Witwer besucht täglich das Grab seiner Frau Ulla auf. Donnerstag geht er auch zum Gotteshaus, wo ein grünes hakenkreuzähnliches Symbol an der Südseite der Außenwand prangt.

Lausen ärgert sich über Vorgehensweise

Das spiegelverkehrte Kreuz wurde, wie berichtet, von Unbekannten an die Wand gesprüht. Der 71-jährige Woyenser ärgert sich über die Vorgehensweise. Lausen bedauert auch, dass die Toilette der Kirche nur noch bis 15.30 Uhr geöffnet sind. „Ich gehe auch gegen Abend auf den Friedhof. Mir ist wichtig, dass ich die Möglichkeit habe die Toilette zu benutzen“, sagte Lausen.

Öffnungszeit nach mutwilliger Sachbeschädigung eingeschränkt

In den vergangenen Monaten wurde zweimal mutwillige Sachbeschädigung verübt an der Toilette. Deswegen beschloss der Gemeinderat die Öffnungszeit einzuschränken. Die polizeilichen Ermittlungen sind angelaufen. Ob die Sachbeschädigungen zusammenhängen, ist noch unklar. In Woyens gibt es, wie Preben Holmberg, Vorsitzender des Gebäudeausschusses sagte, Probleme mit unangepassten Jugendlichen. „Die Beleuchtung am Bahnhofplatz muss verbessert werden“, so Holmberg. Die Kirche hat das Symbol mit Plastik abgedeckt, bis es von Experten entfernt werden kann. Dafür wird der Gemeinderat tief in die Tasche greifen müssen. Die Polizei ermittelt und bittet um sachdienliche Zeugenhinweise.

Hakenkreuz-Schmiererei an der Kirche in Woyens. Foto: Karin Friedrichsen
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