Nordschleswig kompakt

Dieses und jenes aus Nordschleswig

Dieses und jenes aus Nordschleswig

Dieses und jenes aus Nordschleswig

DN
Nordschleswig
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Herbststimmung in Gravenstein
Herbstmoment bei Gravenstein Foto: Karin Riggelsen

Nachrichten und Termine für den ganzen Landesteil aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Spruch des Tages

„Nass ist es auch auf Seeland, aber das ist nichts gegenüber den Verhältnissen in Jütland.“
Mikael Scharling vom Dänischen Meteorologischen Institut (DMI) in Ritzau zur Niederschlagsmenge im Februar.

 

Osterbrunch im Haus Quickborn

Der Sozialdienst Nordschleswig lädt zum Osterbrunch ins Haus Quickborn am Sonnabend, 11. April, ein. Ob Jung, Alt, Groß oder Klein, kurzum für alle, die Lust haben, einen gemütlichen Vormittag gemeinsam zu verbringen. Es wird gesungen und geklönt, es gibt Geschichten und Gedichte, die auf das Osterfest und den nahenden Frühling einstimmen. Vor allem aber darf man nach der Fastenzeit wieder nach Herzenslust schlemmen. Das Küchenteam des Hauses Quickborn weiß schon, was einem schmeckt und guttut.

Für Mitglieder beträgt der Kostenbeitrag 210 Kronen, Nichtmitglieder zahlen 260 Kronen und Kinder 100 Kronen. Anmeldung bitte bis zum 13. März 2020 beim Sozialdienst unter Telefon 74 62 18 59 oder per Mail an mail@sozialdienst.dk.

Spruch des Tages

„Ich habe einen erfreulichen Jahresbericht – wenn ich ihn denn finde.“

MTV-Vorsitzender Gösta Toft, bei der Generalversammlung am Dienstagabend, wo er seinen aktuellen Bericht in einem großen Stapel Papieren suchte. Er wurde schließlich doch noch fündig.

Spruch des Tages

„Man gewöhnt sich nur mit Mühe daran, die Vergangenheitsform zu benutzen.“

Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, die Dänin Margrethe Vestager (Radikale), über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU.

Spruch des Tages

„Obwohl das heutige Verhältnis zwischen Dänen und Deutschen von Harmonie und einer gut funktionierenden Minderheitenpolitik geprägt ist, die als Vorbild für die friedliche Existenz zwischen Minderheiten und Mehrheiten in einer Reihe europäischer Grenzregionen dient, ist die Erinnerung an die beiden Weltkriege und die Besetzung Dänemarks in Nordschleswig noch immer allgegenwärtig.“


Leitartikel in der dänischen Tageszeitung Berlingske zum Thema „Zweisprachige Ortsschilder im Grenzland, ja danke“.

Familientag auf der Gottorfer Museumsinsel

Alle zwei Jahre zieht der Familientag an einem Februarsonntag tausende große und kleine Besucher auf die Gottorfer Museumsinsel. Nächster Termin: Sonntag, 23. Februar. Beim 4. Gottorfer Familientag sind Eltern und Großeltern dazu eingeladen von 10 bis 17 Uhr gemeinsam mit ihren Kindern und Enkelkindern die Museumsinsel Schloss Gottorf zu entdecken. Sie können zusammen mit Prinzessin Anna Dorothea das Schloss und seine Sammlungen erkunden, mehr über die Steinzeit erfahren und spielerisch die Zeit der Germanen kennenlernen. Familienfreundlich ist nicht nur das Programm, familienfreundlich sind dem Museum zufolge auch die Eintrittspreise: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren zahlen gar nichts, Erwachsene lediglich einen Euro. Mehr unter www.schloss-gottorf.de.

 

Fördermittel für binationalen Studiengang

Sonderburg Auf der Suche nach neuen Ingenieuren hat die Syddansk Universitet (SDU) in Sonderburg unter anderem mit der Fachhochschule Lübeck und der Universität Lübeck ein neues Interreg-Projekt – „MikroMedTech” – ins Leben gerufen. Es wird mit ca. 700.000 Euro aus dem EU-Förderprogramm Interreg Deutschland-Danmark gefördert. Gemeinsam werden die Projektpartner in den kommenden drei Jahren daran arbeiten, einen neuen internationalen Studiengang zu etablieren, mit Unterricht in Sonderburg und Lübeck. Die ersten Studierenden sollen 2021 aufgenommen werden. Laut Interregbüro in Krusau zeigen erste Tendenzen, dass die Nachfrage nach Ingenieuren hoch ist, die Instrumente zu operativen Zwecken designen können, zum Vorteil der Patienten und dem Gesundheitssektor. DN

 

Spruch des Tages

„Erstmals seit Jahren gibt es eine Verbesserung für den Bereich Kinder.“


Kinder- und Unterrichtsministerin Pernille Rosenkrantz-Theil (Sozialdemokraten) zu ihrem 500-Millionen-Kronen-Förderprogramm für mehr Personal in Krippen und Kindergärten.

 

Philosophisches Seminar in Sankelmark vom 6. bis 8. März 2020

Alle Welt redet über „Zeitgeist“. Doch woran erkennen wir „Zeitgeist“? Wie begegnen wir ihm? Und sind „Fridays for Future“, Populismus oder soziale Netzwerke Phänomene eines globalisierten „Welt(Zeit)Geistes“? Diese und andere Fragen stehen vom 6. bis 8. März im Fokus eines philosophischen Seminars der Akademie Sankelmark.

Teilnehmen können alle Interessierten, Anmeldung und Information bei Katy Johannsen, Tel.: 04630-550, E-Mail: k.johannsen@eash.de

Seminarprogramm

Büchereien am Mittwoch ohne Personal

Nordschleswig/Sønderjylland Auch in den Büchereien bleibt die Zeit nicht stehen. Damit die im Verband Deutscher Büchereien Nordschleswig organisierten Bibliotheken für die Zukunft gewappnet sind, findet am kommenden Mittwoch, 19. Februar, ganztägig ein Workshop mit dem Bibliotheksfachmann Andreas Mittrowann statt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Vorstand kommen in Apenrade zusammen, um gemeinsam darüber nachzudenken, welche Schwerpunkte gesetzt werden, wie die Strategie für den Verband aussehen soll und wie sie umzusetzen ist. „Ideen haben wir alle viele. Jetzt wollen wir sie bündeln und in Handlung überführen. Dafür ist der Blick und der Anstoß eines externen Experten, wie Andreas Mittrowann es ist, unumgänglich“, so Büchereidirektorin Claudia Knauer.

Die Zentralbücherei Apenrade steht am 19. Februar deshalb nur als offene Bücherei zur Verfügung. Es ist kein Personal anwesend. DN

Königlicher Glanz strahlt über Theaterpremiere

Seegard/Søgård Bei der Premiere der Theatervorstellung ‚Grænsedragning‘ wird Prinzessin Benedikte als prominenter Gast im Publikum zu finden sein. Das Theaterstück ist der Beitrag der Versuchsbühne Nordschleswig/ Sønderjydsk Forsøgsscene zu den landesweiten Jubiläumsveranstaltungen anlässlich der Wiedereingliederung Nordschleswigs in Dänemark vor 100 Jahren. Sechs Laientheatergruppen aus dem Landesteil sowie ‚Det lille Teater‘ aus Flensburg führen die insgesamt sechs Vorstellungen in Seegard auf. Die Uraufführung findet am 13. Juni statt und der Kartenvorverkauf ist bereits zugänglich. PauSe

Spruch des Tages

„Unsere Tierheime sind bis an den Rand gefüllt.“


Jens Jokumsen, Dänischer Tierschutzverein, Dyrenes Beskyttelse, zum Boom bei herrenlosen Katzen in Dänemark.

 

Spruch des Tages

„Was ist eigentlich skandinavisch? Absolut nichts.“
Dieser Werbespruch der Fluggesellschaft SAS hat in den sozialen Netzwerken für einen Shitstorm gesorgt. In einem Videoclip wurde mit Mythen darüber aufgeräumt, was alles typisch nordisch sei. Demokratie komme aus Griechenland, Roggenbrot aus der Türkei, Windräder aus Persien, das Radfahren aus Deutschland und Lakritz aus China, heißt es da. Es sei darum gegangen, dass das Reisen inspiriere und man das mitnehme, was einem gefalle, so SAS zur Erklärung.

Geld als Änderungsanreiz

Die Branchenorganisation Tekniq Arbejdsgiverne weist darauf hin, dass die Einwohner Süddänemarks mehrheitlich bereit sind, ihre Gewohnheiten beim Gebrauch von Elektrogeräten zu ändern. Ein sparsamerer Umgang mit Elektrizität schone nicht nur die Umwelt, so der Branchenverband, sondern auch den Geldbeutel. Das Meinungsinstitut YouGov hat für den Verband eine Umfrage unter 2.000 Dänen gemacht. Dieser Umfrage zufolge meinen 64 Prozent der Befragten in Süddänemark, sie würden ihre Gewohnheiten zumindest teilweise im genannten Bereich ändern und beispielsweise ihre Waschmaschine dann betreiben, wenn der Strompreis halbiert ist – im Zeitraum 0 bis 6 Uhr. Laut Tekniq Arbejdsgiverne zeigt dies, dass die Menschen bereit sind, ihre Gewohnheiten zu ändern, wenn es einen Anreiz gibt. Der Umfrage nach haben jedoch 30 Prozent der Befragten in Süddänemark nicht vor, ihre Gewohnheiten beim Stromverbrauch zu ändern. Es sei noch ein Stück Aufklärungsarbeit zu leisten, so das Resümee von Tekniq Arbejdsgiverne.

Friesische Erzählungen mitten aus dem Leben

Bredstedt Das Nordfriisk Instituut gibt einen neuen Sammelband heraus, der die Geschichten enthält, die 2016 und 2018 für den Schreibwettbewerb „Ferteel iinjsen!“ eingereicht wurden. Der Sammelband enthält 36 friesischsprachige Erzählungen. Die zusammen mit dem NDR und der AmrumTouristik AöR veranstalteten Wettbewerbe trugen die Themen „Wat’n lok“ (Was für ein Glück) und „Dåt jarst tooch“ (Das erste Mal). In den Beiträgen von 2016 wird das Thema Glück aus ganz unterschiedlichen Perspektiven behandelt.

Die Publikation wurde herausgegeben mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung Schleswig-Holstein über den Frasche Rädj/Friesenrat Sektion Nord. Das Buch umfasst 98 Seiten, kostet 7,80 Euro und ist erhältlich über den Buchhandel oder direkt beim Nordfriisk Instituut in Bredstedt, das unter der Telefonnummer 0049 4671 60120 und unter der E-Mail verlag@nordfriiskinstituut.de kontaktiert werden kann. kat

Foto: Nordfriisk Instituut

Nordfriesisches Jahrbuch ist wieder verfügbar

Bredstedt Das Nordfriesische Jahrbuch 2020, das soeben im Nordfriisk Instituut erschienen ist, bietet einen farbenreichen Querschnitt durch die aktuelle Forschung zu den Nordfriesen. Abgerundet wird das Nordfriesische Jahrbuch mit Buchbesprechungen aus verschiedenen Themenbereichen und einer Bibliografie der nordfriesischen Texte in Zeitschriften und Zeitungen im Jahr 2018.

Das Nordfriesische Jahrbuch 2020 umfasst 178 Seiten, kostet 9,80 Euro und ist erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Nordfriisk Instituut in Bredstedt. Dieses kann unter der Telefonnummer 0049 4671 6012-0 kontaktiert werden. Mitglieder des Vereins Nordfriesisches Institut erhalten auf Anforderung ein Freiexemplar. kat

Foto: Nordfriisk Instituut

Spruch des Tages

If you can't beat them, eat them!

Dieser Slogan wird auf der Insel Röm auch in Zukunft seine Gültigkeit haben, wo man seit September letzten Jahres die pazifische Auster von Hand einsammeln und essen darf. Eigentlich läuft die Genehmigung Ende Mai aus, doch wie TV Syd jetzt berichtet, will das Fischereiministerium demnächst zwei Fischern aus Röm die Erlaubnis geben, die Austernfischerei in der Nordsee fortzusetzen.

Spruch des Tages

„Es gab niemanden, der das Geld vermisst hat, bevor eine Kommune herausgefunden hat, dass etwas faul war.“


Nima Nabipour, der Verteidiger der früheren Mitarbeiterin der staatlichen Sozialbehörde, Britta Nielsen, in seinem Plädoyer, in dem er vor Gericht von schweren Vergehen seiner Mandantin sprach, aber auch feststellte, dass man Nielsens Veruntreuungen in der Behörde viel eher hätte bemerken müssen.

Buchvorstellung: Eine kurze Geschichte der nordischen Welt

Am Montag, 17. Februar, stellen Katharina Engelbrecht, Sabrina Reuter und Ulf Hansen das neue Buch des 2019 verstorbenen Autors Michael Engelbrecht vor. Es trägt den Titel: „Eine kurze Geschichte der nordischen Welt". Los geht es bei Bücher Rüffer, Holm 19-21, in Flensburg um 19.30 Uhr. Michael Engelbrecht war Nordeuropa-Historiker und Experte für interkulturelles Management. Spannend und geistreich führt der Autor in seinem letzten Werk durch die nordische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis heute. Dabei deckt er Irrtümer auf und stellt Unbekanntes vor. Der Clou dabei: Typisch nordische Rezepte machen jede Epoche erlebbar.

 

Börnsen liest in Idstedt

Die Idstedt-Stiftung veranstaltet in der Gedächtnishalle, Idstedtkirche, am 16. Februar um 17 Uhr eine Lesung mit Wolfgang Börnsen. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete liest aus seinem neuen Buch „Die Angeln-Saga. Bedrohte Heimat“. Für den musikalischen Rahmen sorgt Igor Vlassow, der auf seinem Knopfakkordeon melancholische Weisen spielt. Der Eintritt beträgt 3 €.

 
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