Kultur

Rêve: Die Gesichter traumhafter Kunst

Rêve: Die Gesichter traumhafter Kunst

Rêve: Die Gesichter traumhafter Kunst

Apenrade/Aabenraa
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Rêve – die ausdrucksstarken Werke von Delphine Schöller sind im Haus Nordschleswig zu sehen. Foto: Sara Wasmund

Für ihre Kunst greift Delphine Schöller schon mal zum Alkohol. Im Haus Nordschleswig sind seit Mittwoch ausdrucksstarke Werke der Künstlerin zu sehen. Was die Bilder der Ausstellung „Rêve“ mit Alkohol, Träumen und Tinte zu tun haben, erfuhren die Besucher der Vernissage am Abend.

Ein Frauengesicht, zart und stark zugleich. Ausdrucksstarke Gesichter, die bunte Schatten werfen. Oder sind es Gedankenwolken? Pinselstriche, die einen windigen Strandsommertag für den Moment festhalten. Eine Künstlerin, die sich mit dieser Ausstellung im Haus Nordschleswig einen Traum erfüllt hat.

Am Mittwochabend ist die Ausstellung „Rêve“, Traum, von der Deutschen Zentralbücherei in Apenrade eröffnet worden. Die ausstellende Künstlerin ist Delphine Schöller.

Geboren in einem Vorort von Paris kam Delphine Schöller vor 18 Jahren nach Schleswig-Holstein. Von Kindesbeinen an liebt sie das Zeichnen, die studierte Marketingexpertin zeichnet, gestaltet und malt sowohl privat als auch beruflich, mittlerweile als selbstständige Grafikdesignerin und Marketingberaterin.


Gesichter, ein (ein)prägendes Thema der Werkschau von Delphine Schöller. Foto: Sara Wasmund

Experimentierfreudige Autodidaktin


Als Autodidaktin ist sie künstlerisch kreativ und experimentierfreudig. „Wir finden bei der Künstlerin Werke mit Tinte und Alkohol auf Papier und Bleistiftzeichnungen, ebenso wie Embossing – mix media – eine Technik, bei der Pulver mit Heißluft verflüssigt wird und so metallisierende Effekte entstehen.

Das Bild fließt und lebt“, so Bibliothekarin Silke Amthor bei der Einführung zur Vernissage. Werke der Aquarellmalerei mit schwarzer Tinte setzen einen weiteren Schwerpunkt in Delphine Schöllers Kunst. Die Werke stehen zum Verkauf – und sind bis zum 30. November zu sehen.

Ein windiger Sommertag am Strand, eingefangen von der bei Paris geborenen und in Schleswig-Holstein lebenden Künstlerin. Foto: Sara Wasmund
Ausdrucksstärke zwischen Farbvielfalt und experimentellen Schattenspielen. Foto: Sara Wasmund
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