Tonderns „Diplomaten"

Werbeteam lernt

Werbeteam lernt

Werbeteam lernt

Tondern/Tønder
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Die Jugendlichen der Sportnachschule SINE in Lügumkloster folgten interessiert dem Vortrag von Bert Schultz, der seit Jahrzehnten ehrenamtlich das Tønder-Festival prägt. Er ist aktuell kommissarischer Geschäftsführer der Großveranstaltung, zu der alljährlich bis zu 15.000 Musikenthusiasten kommen. Foto: Volker Heesch

Eine Gruppe der Sportnachschule SINE aus Lügumkloster bereitet sich auf Einsatz als Tondern-Botschafter vor und erhielten zur Amtseinführung unter anderem einen Einblick in das Tønder Festival.

Werbung ist nicht nur für Handel und Wirtschaft unerlässlich. Auch die einzelnen Kommunen müssen sich im Wettbewerb um neue Bürger, Arbeitskräfte oder Touristen präsentieren. Auch in diesem Jahr hat sich wieder ein Team von sechs Schülerinnen und Schülern der Sportnachschule SINE in Lügumkloster bereit erklärt, in den „diplomatischen Dienst“ der Westküstenkommune zu treten.

Gestern wurde das Werbeteam im Tonderner Rathaus offiziell von Bürgermeister Henrik Frandsen in sein Amt eingeführt, um anschließend Bekanntschaft mit der örtlichen Wirtschaft zu schließen und eine Einführung ins Innenleben des Tønder Festivals zu bekommen, das den Namen Tondern landesweit und über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Der kommissarische Geschäftsführer Bert Schultz erläuterte die Geschichte des Festivals, das mit Musik auf Straßen, Plätzen und Kneipen 1975 begann. Inzwischen ist es ein modernes Musikevent, das für verbesserte Campingplätze und einen nachhaltigeren Betrieb sorgt. Beeindruckt zeigten sich die jungen Leute von Tausenden Ehrenamtlichen, die seit Jahrzehnten das Großereignis möglich machen.

Vor knapp einem Jahr sind die jungen Leute teilweise aus weiter entfernten Orten in Dänemark in den Klosterort gekommen. Sie werden, so die Hoffnung, in ihrem weiteren Leben als Werbeteam aktiv bleiben – und vielleicht einmal in die Kommune Tondern zurückkehren. Das Team besuchte auch das Unternehmen Ecco und besichtigte das Rathaus.

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