Schutzmaßnahmen

Polizei lobt Nordschleswiger in der Corona-Krise

Polizei lobt Nordschleswiger in der Corona-Krise

Polizei lobt Nordschleswiger in der Corona-Krise

Esbjerg
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Foto: Politi.dk

Disziplin ist seit zwei Wochen gefragt, und die Polizei prüft, ob sie eingehalten wird. Im Polizeikreis Südjütland und Nordschleswig folgen die Bürger den Anordnungen, um die Ansteckungen mit dem Coronavirus niedrig zu halten. Vorbildlich, findet die Polizei.

Seit zwei Wochen müssen die Menschen in Dänemark sehr diszipliniert sein. Und das machen die Bürger anscheinend gut – zumindest im südlichen Teil des Landes. Denn dort lobt die Polizei von Südjütland und Nordschleswig jetzt Bürger, Vereine und Unternehmen gleichermaßen dafür, dass sich alle so gut an die Anordnungen halten, die die Verbreitung des neuartigen Coronavirus verlangsamen sollen. Nur zwei Anzeigen hat die Polizei nach eigenen Angaben geschrieben, obwohl sie viel unterwegs war. In einem Fall hatte eine Kneipe unerlaubt Gäste bedient, in einem anderen Fall wurde gegen das Versammlungsverbot verstoßen.

Alles in allem hat die Polizei Kenntnis von 160 Ereignissen in den vergangenen 14 Tagen, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen. Laut Polizei ist das für einen Polizeikreis mit 450.000 Bürgern und dem genannten Zeitraum nicht viel. Es handelte sich bei den Ereignissen um Hinweise auf Menschengruppen, Gespräche mit Supermärkten und Restaurants über die Einhaltung der neuen Regeln, aber auch um Diebstahl von Desinfektionsmittel. In den meisten Fällen konnte man sich nach Darstellung der Polizei gütlich einigen.

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