Versiegelung

CDU: Neubau von Schulen muss umweltfreundlicher werden

CDU: Neubau von Schulen muss umweltfreundlicher werden

CDU: Neubau von Schulen muss umweltfreundlicher werden

dpa
Hamburg (dpa/lno) -
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Blick auf die Baustelle für eine neue Pausenhalle der Stadtteilschule Bramfeld. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild

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Beim Neubau von Schulgebäuden in Hamburg werden laut CDU zu viele bisher unbebaute Flächen verbraucht. Der rot-grüne Senat betont dagegen, die Versiegelung werde auf das notwendige Maß beschränkt. Könnte es eine Lösung sein, die Gebäude...

Beim Neubau von Schulen braucht es nach Ansicht der Hamburger CDU-Fraktion umweltfreundlichere Lösungen zum Schutz noch nicht versiegelter Flächen. Der Schulbau versiegele die Stadt immer weiter, sagte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Sandro Kappe, mit Blick auf die Antwort des rot-grünen Senats auf eine Anfrage der CDU.

Danach sind 42 Neubauten auf bisher unversiegelten Flächen geplant, weitere zehn auf Sportplätzen und 37 auf Schulhofflächen. «Auch der konsequente Rückbau von Sportplätzen steht im Gegensatz zur geforderten «Sportstadt Hamburg».»

Der Senat müsse bei Neubauvorhaben in Hamburg verstärkt auf den Versiegelungsgrad achten, mahnte Kappe. Gebraucht werde ein Umdenken in der Baupolitik und der Flächenentwicklung. «Andernfalls wird Hamburg immer wärmer und die Überschwemmungen nehmen zu.»

Der Senat betonte in seiner Antwort, der Schulbau werde kontinuierlich nachhaltiger und klimafreundlicher gestaltet. Bei allen Bauprojekten werde angestrebt, die Flächenversiegelung auf das notwendige Maß zu beschränken. Dabei werde besonderer Wert auf die Versickerung von Oberflächenwasser gelegt. Bei Neubauten, bei denen ganz oder teils eine Sportplatzfläche genutzt wird, werde sichergestellt, dass andere Sportmöglichkeiten wie etwa eine zusätzliche Sporthalle geschaffen würden, teilte der Senat mit.

Kappe betonte, es gehe überhaupt nicht um das Verhindern von Schulgebäuden - es seien aber andere Strategien notwendig. Stetig steigende Versiegelung könne vermieden werden, wenn endlich die Geschosszahlen von Neubauten angehoben würden.

Besonders bedauerlich ist nach Worten von Kappe, dass lediglich zehn der geplanten Neubauten mit einer sogenannten Rigole als Regenwasser-Pufferspeicher ausgestattet seien. «Rigolen können als unterirdische oder oberirdische Regenwasserspeicher dienen und bieten eine gute Rückhaltemöglichkeit für Wasser», erklärte der Bürgerschaftsabgeordnete. «Dort, wo Asphalt, Beton oder Pflaster über dem Boden liegt, kann kein Wasser gefiltert werden und versickern.»

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