Unangenehme Mail

Gymnasium ist nach Bombendrohung geschlossen

Gymnasium ist nach Bombendrohung geschlossen

Gymnasium ist nach Bombendrohung geschlossen

Sonderburg/Sønderborg
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Die Polizei sperrte das Gebiet um das Sonderburger Alssundgymnasium weit ab. Foto: Ilse Jacobsen

Die Polizei hat das Alssundgymnasium in Sonderburg nach einer Bombendrohung evakuiert und das Gebiet um die Schule abgesperrt.

Die Polizei hat am Freitagmorgen das Alssundgymnasium in Sonderburg nach einer Bombendrohung evakuiert. Die Drohung kam in der Nacht per Mail, teilt die Polizei für Südjütland und Nordschleswig über Twitter mit. Die Schulleitung hat danach die geltende Prozedur bei solchen Fällen eingehalten.

Das Gymnasium an der Grundtvigsallé und die Straßen um das Gymnasium herum sind abgesperrt worden, was am Morgen zu kleineren Verkehrsbehinderungen führte. Die Polizei bittet die Lokalbevölkerung darum, die Anweisungen der Beamten zu befolgen.

Die Polizei ist am Freitagmorgen wegen einer Bombendrohung am Alssundgymnasium in Sonderburg. Foto: Ilse Jacobsen

Das Gymnasium hat laut eigener Homepage 500 Schüler. Sie wurden, wie auch die Lehrer, vor Schulbeginn von dem internen Netzwerk der Schule vorgewarnt, dass die Schule geschlossen ist.

Das Gebiet um das Sonderburger Alssundgymnasium ist von der Polizei weiträumig abgesperrt worden. Foto: Ilse Jacobsen

Der Rektor des Alssundgymnasiet nahm die Sache am Morgen ganz ruhig. „Wir haben allen einfach ein gutes Wochenende gewünscht und ihnen empfohlen, zu Hause ein paar Aufgaben zu machen“, so Jeppe Kragelund.

Das Gebiet um das Alssundgymnasium herum sowie alle Verkehrswege und Stege sind weiträumig abgesperrt worden, während die Polizei auf den Bombenräumungsdienst wartet. Es sind laut Jens Gorritzen von der Polizei allerdings keine Anwohner evakuiert worden.

Am Freitagnachmittag kam dann die Entwarnung der Polizei. Bei der Durchsuchung des Gymnasiums wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Die Ermittlungen laufen jedoch weiter, erklärt die Polizei auf ihrer Twitter-Seite.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Einseitige Grenzöffnung“