Kommunalpolitik

Sieben Sonderburger Reststoffhöfe wieder für alle geöffnet

Sieben Sonderburger Reststoffhöfe wieder für alle geöffnet

Sieben Sonderburger Reststoffhöfe wieder für alle geöffnet

Glansager
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Vor dem Entsorgungsplatz Glansager gab es um 11 Uhr eine Schlange. Foto: Karin Riggelsen

Auf den kommunalen Entsorgungsplätzen der Kommune helfen seit Dienstag noch mehr Angestellte im Zuge einer erweiterten Öffnungszeit den vielen Kunden. Die Sicherheitsregeln gelten aber immer noch: Immer Abstand halten.

Seit Wochen lagen so gut wie alle dänischen Reststoffhöfe – „Genbrugspladser“ – aufgrund der Corona-Krise öde dahin.

Auch die Kommune Sonderburg folgte dem Rat des Verbandes „Kommunernes Landsforening“ (KL), aus Sicherheitsgründen alle Plätze zu schließen. Vor einigen Tagen hat KL nach einer Beratung mit den Gesundheitsbehörden aber empfohlen, was sich schon so mancher Däne gewünscht hatte: Fast alle Plätze wurden wieder für alle Bürger geöffnet.

Um 7 Uhr ging es los

Am Dienstag um 7 Uhr war es auch an den meisten Plätzen in der Kommune Sonderburg so weit: die Tore von sieben der acht kommunalen Reststoffhöfe wurden wieder geöffnet.

Um 11 Uhr strömten die Autos – viele von ihnen mit einem mit Gartenabfall vollbeladenen Anhänger – vom Kreisverkehr Richtung Glansager. Mitglieder der Heimwehr regelten den Verkehr, denn auf den Reststoffhof durften sich maximal 20 Autos aufhalten. So entstand vor dem Eingang eine längere Schlange.

Alles muss auf bestmögliche Weise vonstatten gehen, und die Leute müssen alle aufeinander acht geben.

Hans Erik Kristoffersen, Direktor Sønderborg Forsyning

Aber das machte offensichtlich niemandem etwas aus. Die Autofahrer lächelten. In einer Corona-Krise ist es eine sehr positive Sache, wenn ein sonst ganz normaler Service wieder frei zugänglich ist.

Noch mehr Mitarbeiter auf Arbeit

Noch mehr Mitarbeiter wie üblich sorgten in Glansager für einen geregelten und ordentlichen Ablauf. Zu der Truppe gehörten Eva Petersen und Søren Sørensen in der Abteilung Pappe und Kleinabfall. Ein Auto hielt ein ganzes Stück hinter einem anderen Auto, und die Frau wollte sofort hinausspringen. „Ihr müsst im Auto bleiben“, rief Søren Sørensen ihr zu. Sie schaute verdutzt – und setzte sich sofort wieder ins Auto. Das und das Abstandhalten gehört bei den Reststoffplätzen in der aktuellen Corona-Krise zu den festen Regeln.

Alle müssen Regeln einhalten

Der Direktor bei „Sønderborg Forsyning“, Hans Erik Kristoffersen, kam direkt vom Reststoffhof in Gravenstein/Gråsten. Dort hatte es lediglich morgens einen kleinen Stau gegeben. In Glansager hatten die ersten Autos schon um 6.30 Uhr eingetroffen.

Der Direktor bei „Sønderborg Forsyning“, Hans Erik Kristoffersen, schaute auch in Glansager vorbei. Foto: Karin Riggelsen

„Wir wollen immer gern allen Kunden helfen, aber es muss auch voll vertretbar sein. Die großen Plätze Glansager, Schottsbüll/Skodsbøl und Vesterlund haben bis 19 Uhr geöffnet, und in Schauby/Skovby wird schon um 10 Uhr aufgemacht. So vermeiden wir zuviel Gedrängel“, so Hans Erik Kristoffersen. „Alles muss auf bestmögliche Weise vonstatten gehen, und die Leute müssen alle aufeinander acht geben“, betont Kristoffersen immer wieder.

Die Heimwehr kontrolliert in Gravenstein und an den Plätzen Glansager und Nørrekobbel in Sonderburg die Anzahl der Autos auf dem Rohstoffhof. „Über die von der Polizei organisierte Hilfe der Heimwehr sind wir sehr glücklich“, stellt der Direktor fest.

Normale Öffnungszeiten am Wochenende

Am Wochenende werden die Plätze bis auf weiteres die normalen Öffnungszeiten einhalten. Den freien Eintritt „Adgang365“ gibt es noch nicht.

Auf dem ganzen Reststoffhof Glansager wurde bei allen Containern fleißig abgeladen.

Aber nicht zuletzt in die Gartenabfallabteilung wollten am ersten Tag nach der langen Pause ganz viele. Mit einem vollbeladenen Anhänger war auch das Sonderburger Paar Lykke Bæk Seffinger und Tonny Klausen nach Glansager gekommen. „Wir haben aber auch den Gartenabfall meiner Mutter mit“, erklärt Lykke Bæk Seffinger, während Tonny Klausen mit einer Hacke den Abfall aus dem Anhänger zog.

Lykke Bæk Seffinger (r) und Tonny Klausen konnten endlich den Gartenabfall in Glansager abladen. Foto: Karin Riggelsen

Öffnungszeiten - werktags

Glansager: 7-19 Uhr

Nørrekobbel: 7-17 Uhr

Vesterlund: 9-19 Uhr

Skodsbøl: 9-19 Uhr

Gråsten: 10-17 Uhr

Skovby: 10-17 Uhr

Guderup: 10-17 Uhr

Sundved bleibt geschlossen.

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