FUSSBALL

Glen Riddersholm: „Die Liga ist nervös!“

Glen Riddersholm: „Die Liga ist nervös!“

Glen Riddersholm: „Die Liga ist nervös!“

Hadersleben/Haderslev
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Glen Riddersholm muss sich gegen Hobro IK etwas einfallen lassen müssen. Foto: Claus Fisker / Ritzau Scanpix

Nach sechs sieglosen Superligaspielen ist SønderjyskE am Sonntag gegen Hobro IK gefordert.

Am zehnten Spieltag der Superligasaison geht es für die Fußballer von SønderjyskE am Sonntag zum Tabellennachbarn Hobro IK. „Der Nordschleswiger“ sprach mit Trainer Glen Riddersholm über den kommenden Gegner und darüber, wie schwer es in dieser Saison ist, Tore zu schießen. Und vor allen Dingen: warum?

„Es liegt unter anderem an der Struktur der Superliga in diesem Jahr. Drei Mannschaften werden absteigen, da zählt natürlich jeder Punkt. Alle Teams – bis auf die Top 4 vielleicht – haben große Angst zu verlieren und stellen sich hinten rein. Die Liga ist nervös“, erklärte Glen Riddersholm am Telefon.

Wie schwierig es ist, sich gegen einen tiefstehenden Gegner durchzusetzen, konnte man in den vergangenen Spielen beobachten. Die Nullnummern von SønderjyskE gegen Horsens und Odense sprachen deutliche Bände. Und das wurmt den Trainer, der eigentlich für seinen Offensivfußball bekannt ist.

„Es fehlen immer nur Kleinigkeiten. Dass wir die letzten drei Spiele zu null gespielt haben, ist wunderbar. Das spricht für unsere Defensive. Aber vorne fehlt immer wieder die letzte Genauigkeit beim Pass, bei der Flanke oder im Abschluss“, sagte der 47-Jährige.

Mit zwei Siegen, fünf Unentschieden sowie zwei Niederlagen steht Hobro IK mit der gleichen Punktzahl da wie SønderjyskE. Im Gegensatz zu Glen Riddersholms Team gehen die Nordjüten allerdings mit einem Erfolgserlebnis in die Partie. Am vergangenen Wochenende gewannen sie mit 2:1 gegen den amtierenden Meister FC København.

„Spätestens da hat Hobro bewiesen, dass der Klub ein sehr hohes Topniveau hat. Auch gegen FC Midtjylland hat Hobro gepunktet. Da müssen wir sehr aufpassen – besonders auf die beiden Angreifer“, warnt der Cheftrainer.

Vorsicht ist also geboten, doch klar ist auch, dass SønderjyskE nach 300 Minuten ohne Torerfolg und sechs Spielen ohne Sieg am kommenden Sonntag wieder treffen und siegen muss, um Anschluss an die als Saisonziel ausgegebene Top-8-Platzierung zu halten.

Fraglich ist, ob SønderjyskE auf Mads Albæks Kreativität zurückgreifen kann, nachdem er gegen Horsens verletzt gefehlt hatte und im Mittelfeld schmerzlich vermisst wurde.

Ganz sicher nicht dabei ist Johan Absalonsen. Der Routinier sitzt den zweiten Teil seiner Rotsperre ab.

Das Spiel gegen Hobro IK wird am Sonntag um 12 Uhr angepiffen.

TV3 Sport überträgt die Partie live im Fernsehen.



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