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Der Kapitän lässt sich von der Negativserie nicht einschüchtern

Der Kapitän lässt sich von der Negativserie nicht einschüchtern

Der Kapitän lässt sich von der Negativserie nicht einschüchtern

Hadersleben/Haderslev
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Foto: Scanpix/Claus Fisker

„Ich bin ein wenig bitter. Wir haben in einem hässlichen Fußballspiel hart gearbeitet und waren  besser als Hobro – das war ein Spiel, das wir hätten gewinnen müssen“, lautet das Fazit von SønderjyskE-Kapitän Marc Pedersen nach dem 1:1-Unentschieden gegen Hobro. Für die Hellblauen war es das zehnte Spiel in Folge ohne Sieg.

„Im Augenblick bin ich einfach nur enttäuscht, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben. Ich denke da weniger an die Serie von Spielen ohne Sieg. Da muss schon mehr kommen, um mich einzuschüchtern. Hätten wir jetzt jedesmal mit 0:3 oder 0:4 verloren, wäre es was anderes, aber es sind alles enge Spiele“, meint Marc Pedersen und sieht einen Vorteil in der neuen Superliga-Struktur: „Gäbe es zwei direkte Absteiger aus der Superliga, hätte es böse ausgesehen, aber es gibt keine direkten Abstiegsplätze mehr.“

SønderjyskE war mit der Hoffnung auf eine erneute Endrunden-Platzierung in die Saison gegangen, doch die ist nun begraben.

„Top 6 ist für mich kein Thema. Wir werden im Winter sehen, wo wir stehen, aber es gilt im Grunde nur darum, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Da ist es egal, ob wir auf Platz 14 oder 7 stehen“, so der Kapitän: „Ich bin weiter zuversichtlich. Wir waren besser als Hobro, aber die haben einen Norweger, der im Moment alles reinmacht. In dieser Situation ganz schlecht verteidigt. Da ist keiner zu ihm rausgelaufen.“

Überraschend in der Startelf stand Mikael Uhre nach nur dreiwöchiger Verletzungspause, obwohl ihm sechs bis acht Wochen verordnet wurden. Unmittelbar nach dem Spiel trat er humpelnd und mit einem dicken Eisverband vor die Presse, doch der Eisverband war eine reine Vorsichtsmaßnahme.

„Ich bin müde, aber dem Knie geht es gut“, sagte ein geschlauchter Mikael Uhre, der selbst überrascht war, wie schnell er zurück auf dem Platz war: „Ich habe jede Menge Behandlungen bekommen und bin richtig dosiert worden. Ich fühle mich hundertprozentig einsatzbereit, nur an der Form muss ich noch arbeiten.“

Trotz der Rückkehr des torgefährlichsten SønderjyskE-Kickers konnte die Negativserie nicht gestoppt werden,

„Es läuft im Moment einfach nicht rund, aber wir haben viel investiert und gut gearbeitet. Ich bin mir weiterhin sicher, dass wir das Ganze irgendwann kippen können“, so Uhre: „Es fehlen Kleinigkeiten, oft nur der letzte Pass. So auch mein zu lang geratener Pass an Zinckernagel, als wir uns gut durch die ganze Hobro-Abwehr kombiniert hatten. Die Ansätze waren gut, und ich bin davon überzeugt, dass wir in unserem Werkzeugkasten die erforderlichen Werkzeuge haben. Selbstverständlich ist es nicht so lustig, wenn die Siege ausbleiben, aber die Stimmung und die Energie sind beim Training weiter gut.“

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