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Riddersholm holt Lieblingsspieler wieder zu sich

Riddersholm holt Lieblingsspieler wieder zu sich

Riddersholm holt Lieblingsspieler wieder zu sich

Hadersleben/Haderslev
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Rilwan Hassan wurde mit dem dänischen Pokal in der Hand von den FCM-Fans verabschiedet, die beim letzten Heimspiel der Saison massiv gegen das ausbleibende Angebot zur Vertragsverlängerung protestiert hatten. Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix

Rilwan Hassan wurde unter Glen Riddersholm dänischer Meister und verlässt nun nach zehn Jahren den FC Midtjylland. Der 28-jährige Nigerianer hat bei SønderjyskE einen Vertrag für ein Jahr mit einer Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben.

Rilwan Hassan hat zehn Jahre lang im Trikot des FC Midtjylland gespielt, wurde als Stammspieler zweimal dänischer Meister und hat insgesamt 222 Superliga-Spiele für den Klub absolviert, hat allerdings den Ruf als verletzungsanfälliger Kicker. Der Offensivspieler fehlte zuletzt die ersten neun Monate von 2018 und bekam vom FC Midtjylland kein neues Vertragsangebot, was allerdings massive Proteste der FCM-Fans mit sich führte.

„Rilwan Hassen hat sich über viele Jahre in der Superliga gut präsentiert. Als wir die Möglichkeit bekamen, ihn zu verpflichten, konnten wir diese nicht verstreichen lassen, denn das ist ein spannender Spieler“, meint SønderjyskE-Sportchef Hans Jørgen Haysen.

Mit dem 28-jährigen Nigerianer hat Glen Riddersholm einen seiner Lieblingsspieler wieder zu sich geholt.

„Rilwan kommt allerdings nicht zu SønderjyskE, weil ich ein enges Verhältnis zu ihm habe, sondern weil er ein Spieler ist, der dazu beitragen kann, dass wir die Kultur verbessern, damit wir Begriffe wie Top 6 in den Mund nehmen können“, sagt der SønderjyskE-Cheftrainer: „Rilwan ist ein Spieler, der sich auf einem Niveau bewiesen hat, wo wir mit SønderjyskE gerne hinwollen. Er verfügt über Tempo und Erfahrung, er hat international gespielt und ist zweimal Meister geworden. Er hat schon die Erfahrung gemacht, in einem Klub zu stehen, der nach etwas höherem strebt als man es bislang getan hat. Er kann alle offensive Positionen in unserem System spielen: Außenstürmer, auf der Achter-Position und auch als falsche Neun. Er ist ein Universalspieler, der sowohl nach vorne als auch nach hinten denkt.“

Der Trainer freut sich mit dem Zugang über den gestärkten Konkurrenzkampf.

„Der Konkurrenzkampf muss ständig geschürt werden. Die Spieler müssen verstehen, dass sie besser sind als die Platzierung, die wir erzielt haben. Die Spieler müssen ihre Leistung abrufen, und wenn nicht, dann steht dahinter ein Konkurrent, der den Platz übernimmt“, sagt Riddersholm, der auf seinem Wunschzettel auch Verstärkungen für die Abwehr hat: „Uns fehlen Verteidiger, sowohl für die Startelf als auch als Ergänzung, nicht zuletzt weil Marc Pedersen noch lange verletzt ausfällt.“

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Wetten dass...“