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SønderjyskE fertigt Esbjerg ab

SønderjyskE fertigt Esbjerg ab

SønderjyskE fertigt Esbjerg ab

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Hadersleben/Haderslev
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Das Zusammenspiel zwischen Troels Kløve und Mikael Uhre funktioniert weiterhin tadellos. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Fußballer machten im letzten Test vor der am kommenden Wochenende startenden Superliga-Saison gegen die in die 1. Division abgestiegenen Kicker aus Esbjerg bei weitem noch nicht alles richtig. Die deutlich größere Effektivität und Konsequenz vor dem Tor reichten aber zu einem nie gefährdeten 6:2-Sieg.

Die SønderjyskE-Fußballer machten im letzten Test vor der am kommenden Wochenende startenden Superliga-Saison gegen die in die 1. Division abgestiegenen Kicker aus Esbjerg bei weitem noch nicht alles richtig. Die deutlich größere Effektivität und Konsequenz vor dem Tor reichten aber zu einem nie gefährdeten 6:2-Sieg.

Wie bereits im Spiel gegen Bridges FC spielte Neuzugang Niki Zimling den Ballverteiler vor der auch in der kommenden Woche nach Startelf riechenden Abwehrzentrale um Neu-Kapitän Marc Pedersen und Kees Luijckx. Der ehemalige Bundesliga-Kicker machte seine Sache mit fortlaufender Spieldauer immer souveräner, wenngleich Zimling doch die ein oder andere Unterbrechung zu intensiven Gesprächen mit Trainer Claus Nørgaard an der Seite nutzte.

In der Anfangsphase waren die Löcher zwischen den Reihen der Hellblauen auch noch recht groß und der Superliga-Absteiger kombinierte sich einige Male bis an den Sechzehner. Doch dort war es entweder Marc Pedersen oder Sebastian Mielitz, die dem Treiben ein Ende setzten. Ohnehin strahlte der Deutsche im SønderjyskE-Tor eine enorme Ruhe aus und korrigierte seine Vorderleute in Notfall auch lautstark.

Ein Einwurf in der eigenen Hälfte führte hingegen nach einer knappen Viertelstunde zur Führung der Heimmannschaft. Troels Kløve nutzte einen Stockfehler der Gäste-Abwehr und spritzte dazwischen, bevor er den Ball überlegt am Gäste-Torhüter zur 1:0-Führung einschob. Gut fünf Minuten später nutzte Kees Luijckx die zweite sich bietende Möglichkeit der Hellblauen und versenkte einen Freistoß aus sechzehn Metern wuchtig in die Torwartecke.

Größter Wermutstropfen in einer in der Folge bis zur Pause wenig ereignisreichen ersten Halbzeit war die verletzungsbedingte Auswechslung von Rechtsverteidiger Ramon Rodrigues, der einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hatte und von Stefan Gartenmann ersetzt wurde.

Dass Trainer Claus Nørgaard wirklich den Ernstfall probte, war auch daran abzulesen, dass die Hausherren zur Pause keinen Wechsel vornahmen. Lediglich Niki Zimling tauschte mit Eggert Jonsson die Position. Entsprechend diszipliniert blieb das Spiel der Heimmannschaft, die durch das dritte Tor belohnt wurden.

Einen langen Abschlag verlängerte Christian „Greko“ Jakobsen mit dem Kopf und Mikael Uhre spielte seine Schnelligkeit gekonnt aus und verwandelte kraftvoll zum 3:0. Doch damit ging den Hausherren die Konzentration ein wenig verloren und die Gäste konnten erst zum 1:3 und nach dem zweiten Treffer von Troels Kløve auch auf 2:4 verkürzen.

Doch schwerer als die Gegentore dürfte für SønderjyskE die klaffende Platzwunde über dem rechten Auge von Eggert Jonsson wiegen. Das Mads Hvilsom in der Folge gegen seinen alten Arbeitgeber noch doppelt traf, fiel beim wahrlich enormen Torreigen nicht weiter ins Gewicht.

Am Ende einer über weite Strecken ansehnlichen Partie bleibt festzuhalten, dass die Handschrift von Trainer Claus Nørgaard immer sichtbarer wird. Das Pressing und der defensive Mittelfeldspieler, der sich zwischen die Innenverteidiger zum Spielaufbau fallen lässt, funktionieren schon ganz ordentlich. Wenn SønderjyskE die Kaltschnäuzigkeit und die Disziplin mit in die Saison übernehmen kann, zeichnet sich ein gutes Bild.

Schlussendlich wurde Esbjerg mit einer 6:2-Niederlage abgefertigt, wobei dennoch die noch bis zum Saisonstart abzustellenden Schwächen aufgezeigt wurden.

SønderjyskE – Esbjerg fB (2:0) 6:2

1:0 Troels Kløve (14.), 2:0 Kees Luijckx (21.), 3:0 Mikael Uhre (50.), 3:1 Brent McGrath (57.), 4:1 Troels Kløve (61.), 4:2 Budu Zivzivadaze (63.), 5:2 Mads Hvilsom (73.), 6:2 Mads Hvilsom (78.)

SønderjyskE: Sebastian Mielitz – Ramon Rodrigues (32.: Stefan Gartenmann), Kees Luijckx (63.: Nicholas Marfelt), Marc Pedersen, Simon Poulsen- Niki Zimling (76.: Rasmus Vinderslev), Troels Kløve, Christian „Greko“ Jakobsen (86.: Nicolaj Ritter), Eggert Jonsson (72.: Marcel Rømer), Philip Zinckernagel (86.: Jeppe Simonsen) – Mikael Uhre (63.: Mads Hvilsom).

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