HANDBALL

SønderjyskE kämpft sich zum Pflichtsieg

SønderjyskE kämpft sich zum Pflichtsieg

SønderjyskE kämpft sich zum Pflichtsieg

Apenrade/Aabenraa
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Rikke Hoffbeck drehte die Partie mit vier schnellen Toren in der zweiten Halbzeit. Foto: Karin Riggelsen (Archiv)

Die Handballerinnen von SønderjyskE haben ihr letztes Spiel vor der Winterpause mit 29:23 gewonnen. Die Erleichterung war riesig, nachdem man die erste Halbzeit komplett in den Sand gesetzt hatte. Doch eine Hiobsbotschaft gab es nach dem Spiel.

Nach der Auswärtspleite gegen Hadsten am vergangenen Wochenende ging es im Heimspiel gegen Rødovre HK um Wiedergutmachung für die Handballdamen von SønderjyskE. Und noch viel wichtiger: Es ging auch darum, nicht vor der Winterpause noch aus den Top 3 zu fliegen. Dies gelang mit einem 29:23-Sieg, auch wenn die Handballerinnen nur eine halbe Stunde lang überzeugen konnten.

Nervöser Beginn

Die Niederlage im letzten Spiel hatte Wirkung hinterlassen. SønderjyskE begann nervös und leistete sich viele technische Fehler in der Offensive. Gleiches galt für das Gästeteam. Die Anfangsphase war entsprechend arm an Highlights und Toren. Nach einer Viertelstunde stand es 5:5, und plötzlich fing Rødovre HK an, weniger Fehler zu machen. Mit einem 12:14-Rückstand ging es in die Pause.

Verkürzte Halbzeitpause

Mit hängenden Köpfen verließen die Spielerinnen die Halle und kehrten schon nach zehn Minuten zurück. Die verkürzte Pause wurde genutzt, um sich erneut kollektiv warmzulaufen und bereit zu machen.

Trainerin Olivera Kecman muss den Spielerinnen den Ernst der Lage bewusst gemacht haben. Sie kamen mit viel Schwung aus der Pause und drehten die Partie. Allen voran Leonora Demaj, die plötzlich aus der Distanz traf und Rikke Hoffbeck, die innerhalb kurzer Zeit vier Kontertore für die Hellblauen warf.

Mit den zwei Punkten aus der heutigen Partie ist sichergestellt, dass die Handballerinnen auf einem Relegationsplatz überwintern. Minimalziel erreicht.

Zufrieden trotz angespannter Personalsituation

Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigt sich Trainerin Olivera Kecman zufrieden: „In Anbetracht der Umstände bin ich mit dem ersten Halbjahr zufrieden. Es ging viel auf und ab. Es gab viele Verletzungen, wir haben den Assistenztrainer ausgetauscht und mussten eine Menge neue Spielerinnen einbinden. Mit Celina Hansen fehlt uns zudem eine Schlüsselspielerin. Wir sind nicht besonders breit aufgestellt und die Spielerinnen sind müde. Wir freuen uns auf die Pause und wollen nach Weihnachten den dritten Platz halten. Doch Celina Hansen wird uns leider nicht mehr helfen können", sagte Olivera Kecman dem „Nordschleswiger".

Für neue Spielerinnen sei jedoch kein Geld da, sagte Olivera Kecman, die neben ihrem Trainerposten auch Sportchefin der Handballfrauen ist. „Das ist wirtschaftlich nicht möglich. Wir müssen mit den Spielerinnen auskommen, die wir haben. Wir werden die Pause nutzen, um neue Energie zu tanken und Verletzungen auszukurieren. Und dann geben wir wieder unser Bestes im zweiten Halbjahr."

Rikke Hoffbeck (7), Leonora Demaj (6), Caroline Rasmussen (6), Nina Bech (3), Camilla Aastrup (3), Sofie Schelde-Rasmussen (2), Helena Örvarsdottir (1) und Sara Mitova (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.

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