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SønderjyskE muss den Heimvorteil nutzen

SønderjyskE muss den Heimvorteil nutzen

SønderjyskE muss den Heimvorteil nutzen

Sonderburg/Sønderborg
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Das Publikum soll die SønderjyskE-Spieler auch gegen Skanderborg Århus nach vorne treiben. Foto: Karin Riggelsen

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Drei Tage nach der Schmach von Lemvig haben die Handballer von SønderjyskE die Chance, sich gegen Skanderborg Århus zu rehabilitieren. Die Vergangenheit verspricht ein enges Duell.

Zwei Punkte aus zwei Spielen gegen Aalborg und Lemvig-Thyborøn – klingt nicht weiter ungewöhnlich. Doch wenn man den dänischen Meister schlägt, um anschließend gegen einen Abstiegskandidaten verliert, ist eine große Chance vertan.

Am Freitagabend gibt es für die Handballer von SønderjyskE die Möglichkeit, gegen Skanderborg Århus wieder in die Spur zu finden.

„Wir haben uns das Spiel gegen Lemvig noch einmal angeschaut und haben gesehen, dass Kleinigkeiten entscheidend waren. Wir haben versucht, die positiven Dinge aus dem Spiel mitzunehmen“, sagt Trainer Jan Pytlick am Abend vor dem Skanderborg-Spiel.

Die Gäste kommen nach dem 34:22-Auftaktsieg gegen Kolding mit viel Selbstbewusstsein nach Sonderburg. Genau wie Lemvig-Thyborøn verfügen sie über zweikampfstarke Rückraumspieler.

„Skanderborg hat eine sehr starke Mannschaft – das ist nochmal ein anderes Level als Lemvig. Ihre Rückraumspieler werden uns sicher oft herausfordern und unser Abwehrblock muss die richtige Höhe finden, um sie in den Griff zu bekommen“, sagt Jan Pytlick.

Viel geändert hat sich seit der Fusion zwischen Skanderborg und Århus nicht. Die meisten Skanderborgspieler sind geblieben, an der Seitenlinie steht nach wie vor Nick Rasmussen. Mit Morten Hempel Jensen ist allerdings einer der torgefährlichsten Spieler der Liga von TMS Ringsted gekommen.

Zwei Dramen in der vergangenen Saison

In der vergangenen Saison gab es gegen Skanderborg zwei knappe Niederlagen mit jeweils einem Tor Unterschied. Das Heimspiel wurde in einer leeren Halle ausgetragen.

„Wir sind als Mannschaft schon einen Schritt weiter als bei dem letzten Aufeinandertreffen, und man hat gegen Aalborg gesehen, was für eine Energie das Publikum liefert. Wir müssen aber auch das Momentum ergreifen; dann kann dieser Vorteil entscheidend für uns werden. Wenn man in die Top 6 möchte, muss man Skanderborg zu Hause schlagen, aber es wird verdammt schwer“, sagte Jan Pytick.

Die Partie zwischen SønderjyskE und Skanderborg Århus beginnt am Freitagabend um 19.30 Uhr.

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