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Woche der Enttäuschungen für SønderjyskE

Woche der Enttäuschungen für SønderjyskE

Woche der Enttäuschungen für SønderjyskE

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Sonderburg/Sønderborg
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SønderjyskE konnte sich gegen Fredericia nicht aus der Umklammerung lösen. Foto: Karin Riggelsen

Nach der Niederlage gegen Skanderborg mussten die hellblauen Handballer auch gegen Kellerkind Fredericia die Segel streichen – und das völlig verdient.

Zwei richtungsweisende Spiele standen in dieser Woche für SønderjyskEs Handballer an. Nach der 28:32-Niederlage gegen Fredericia steht fest: Nach oben geht es nicht.

Die Hellblauen konnten keine Punkte aus den beiden Spielen mitnehmen und können bereits am Freitag ihre Top-8-Platzierung an KIF Kolding abgeben.

Schon die erste Hälfte gehörte den Gästen aus Fredericia: Bis zum 5:5 konnte SønderjyskE das Spiel noch offen gestalten, doch dann zog Fredericia mit guten Angriffsspielzügen davon.

Die Hellblauen spielten viel zu passiv in der Abwehr. Fredericia nahm dankend an und gingen mit vier Toren in Führung; SønderjyskE musste wie schon gegen Skanderborg hinterherlaufen. 5:9 nach 13 Minuten.

Im Tor hatte Kristian Dahl Pedersen angefangen und wurde zunächst durch Josip Cavar ersetzt. Der führte sich mit einigen guten Paraden ein und SønderjyskE kam auf 10:11 und später auf 13:13 heran.

Die Offensive um Spielmacher Thomas Mogensen funktionierte nur in der ersten Halbzeit gut. Foto: Karin Riggelsen

Die Partie wurde in der Folge deutlich aggressiver. Bei den Zeitstrafen hielt sich SønderjyskE im Vergleich zum Skanderborg-Spiel zurück. Es war eher das Gegenteil der Fall; zu oft ließen sie ihre Gegenspieler gewähren.

Ende der ersten Halbzeit versuchte sich SønderjyskE erstmals im Überzahlspiel – doch von Erfolg war es nicht gekrönt. Fredericia kam zu drei Treffern in Folge und SønderjyskE musste wieder hinterherlaufen. Mit 15:19 gingen die Teams zur Pause. In der Abwehr musste sich etwas tun.

Morten Bjørnshauge konnte zwei Treffer gegen Fredericia erzielen. Foto: Karin Riggelsen

Es tat sich auch etwas, doch plötzlich entstanden neue Probleme im Abschluss.

Vom Kreis und Flügel wurden reihenweise Würfe vergeben, und Fredericia nutzte seine Konterchancen. Josip Cavar hielt die Hellblauen im Spiel – zehn Minuten vor dem Ende stand es 23:28.

SønderjyskE setzte zum Endspurt an und versuchte sich erneut im 7 gegen 6. Richtig nah ran kamen sie nicht. Nicht in der Schlussphase und auch nicht im Rest des Spieles. Das i-Tüpfelchen war ein Tor aus 40 Metern vom Fredericia-Keeper Emil Tellerup.

Fredericia hat verdient im Skansen gewonnen, und SønderjyskE wird sich ernsthafte Gedanken machen müssen.

Das nächste Spiel steht erst in neun Tagen an, doch der Gegner hat ein ganz anderes Kaliber. SønderjyskE muss auswärts gegen GOG ran.

SønderjyskE – Fredericia HK (15:19) 28:32

SønderjyskE: Josip Cavar, Kristian Dahl Pedersen – Thomas Mogensen (3), Sveinn Johansson, Jon Lindenchrone Andersen (7), Oliver Nøddesbo Eggert (1), Nikolai Vinther (4), Frederik Ladefoged (1), Morten Bjørnshauge (2), Mikkel Hansen, Ulrik Eggert, Alec Smit, Noah Gaudin (5), Tobias Torpegaard Møller (5/3).

Fredericia: Emil Tellerup (1), Jimmi Andersen – Rasmus Boysen (1), Rasmus Meyer Ejlersen (1), Jakob Mikkelsen, Kasper Young Andersen (6), Martin Bisgaard (1), Mads Lenbroch (3), Jakob Frederiksen (1), Mathias Hedegaard, Jesper Lindgren, Kristian Stoklund (5/1), Rune Andersen, Mishels Liaba (3), Nicolaj Nørager (4), Anders Kragh Martinusen (6).

Zeitstrafen: 1:4. Siebenmeter: 3:2.
Schiedsrichter: Lasse Wahlstrøm/Jonas Primdahl.
Zuschauer: 375.

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