Handball

Dänemark im Halbfinale in der Favoritenrolle

Dänemark im Halbfinale in der Favoritenrolle

Dänemark im Halbfinale in der Favoritenrolle

Zagreb
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Nikolaj Jacobsen erwartet gegen Schweden ein Duell auf Augenhöhe. Foto: Scanpix/Liselotte Sabroe

Der Handball-Olympiasieger steht zum ersten Mal seit 2014 wieder im Halbfinale einer Welt- oder Europameisterschaft.

Die dänische Handball-Nationalmannschaft ist Gastgeber Kroatien und Weltmeister Frankreich aus dem Wege gegangen und trifft im Halbfinale der Europameisterschaft heute ab 20.30 Uhr auf Schweden. Der Olympiasieger ist klarer Favorit, und daran wurde Nikolaj Jacobsen bei der Pressekonferenz am Donnerstag immer wieder erinnert, doch das kümmert Dänemarks Nationaltrainer nur wenig.

„Das ist mir total egal. So wie ich es sehe, haben vier Mannschaften eine 25-prozentige Chance, den Titel zu holen, und am Sonntag haben zwei Mannschaften eine 50-prozentige Chance. Historisch gesehen, sind Halbfinals immer ganz enge Kisten“, so Nikolaj Jacobsen, der mit dem Einzug ins Halbfinale das Soll erfüllt hat: „Wir haben das erreicht, was wir wollten, aber es gibt keinen einzigen in unserem Kader, der jetzt nicht das Gold anstrebt. Wir werden sehen, ob wir das ultimative Ziel erreichen können, aber das wollen drei weitere Teams auch.“

Der Nationaltrainer freut sich, dass er einen ausgeruhten Abwehrchef ins Rennen schicken kann.

„Es war sehr wichtig für mich, dass wir René Toft schonen konnten, damit er frisch in die vielen harten Duelle mit Jesper Nielsen gehen kann“, meint Jacobsen.

„Die Freude und die Anspannung sind groß. Es ist lange her, dass wir bei einer WM oder EM im Halbfinale gestanden haben“, sagt Rechtsaußen Lasse Svan-Hansen, der mit der DHF-Auswahl bei der EM 2014 im eigenen Land zuletzt im Halbfinale stand.

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