Speedway

Kenneth Bjerre dänischer Meister im Speedway

Kenneth Bjerre dänischer Meister im Speedway

Kenneth Bjerre dänischer Meister im Speedway

Holsted
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Im Rennen verbissen – beim Feiern vereint: Kenneth Bjerre (mitte) und Niels-Kristian Iversen (links) Foto: Sportxpress/Ritzau Scanpix

Der Zweitplatzierte Niels-Kristian Iversen verpasst historischen Rekord vom Haderslebener Ole Olsen.

Das war knapp: Der dänische Speedwayfahrer Niels-Kristian Iversen hatte am Donnerstagabend die Möglichkeit, einen 46 Jahre alten Rekord zu brechen. Und zwar den der Haderslebener Speedway-Ikone Ole Olsen. Dieser hatte zwischen 1967 und 1973 siebenmal in Folge die dänischen Meisterschaften gewonnen.

Im vergangenen Sommer zog Niels-Kristian Iversen mit ihm gleich und trat nun an, um seinen achten Titel zu holen. Und damit den Rekord.
Doch Kenneth Bjerre hatte etwas dagegen: Beide gewannen ihre ersten drei Rennen souverän und trafen dann im 15. Heat direkt aufeinander.

Iversen startete auf der Außenbahn, auf der viele Fahrer im Laufe des Abends Probleme hatten. So auch Iversen. Er verpasste den Start komplett und musste sich den Rest des Rennens das Feld von hinten ansehen.

Er blieb auf dem letzten Platz, während Bjerre vorneweg fuhr und weitere drei Punkte einheimsen konnte. Die Vorentscheidung fiel dann im 20. Heat. Iversen musste gewinnen, um nicht den Anschluss an Bjerre zu verlieren. Er kam jedoch nur auf den zweiten Platz, und es war nun auch rechnerisch nicht mehr möglich, Bjerre einzuholen.

„Natürlich bin ich etwas enttäuscht und verärgert darüber, dass ich nicht gewinnen konnte. Aber das Leben geht weiter, und nächstes Jahr gibt es wieder einen Titel. Den werde ich natürlich versuchen, mir zu holen“, sagte der Zweitplatzierte zur „Jyske Vestkysten“ nach der Siegerehrung.

Über seinen Kontrahenten war er voll des Lobes: „Kenneth ist heute Abend total souverän gefahren. Ich gratuliere herzlich. Er hat das wirklich verdient.“

Der mittlerweile 73-jährige Ole Olsen kann sich derweil in seinem Haus in Sommerstedt entspannt zurücklehnen – in dem Wissen, dass sein Rekord noch mindestens acht weitere Jahre nicht angerührt wird.

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