Radsport

Klassiker-Triumph für Jakob Fuglsang

Klassiker-Triumph für Jakob Fuglsang

Klassiker-Triumph für Jakob Fuglsang

dpa/jki
Como
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Jakob Fuglsang (links) setzte sich bei der Lombardei-Rundfahrt durch. Foto: Marco Bertorello/AFP/Ritzau Scanpix

Jakob Fuglsang hat für einen weiteren Höhepunkt seiner Radsport-Karriere gesorgt. Der 35-Jährige konnte sich bei der Lombardei-Rundfahrt in souveräner Manier durchsetzen. Für Fuglsang ist es der zweite Sieg in einem der fünf Monumente des Radsports. Topfavorit Remco Evenepoel sorgte mit einem schweren Sturz für einen Schockmoment. 

Jakob Fuglsang hat die 114. Ausgabe der Lombardei-Rundfahrt gewonnen. Nach 231 Kilometern von Bergamo nach Como hatte der 35-jährige Däne eine halbe Minute Vorsprung auf den Neuseeländer George Bennett. Dritter wurde der Russe Aleksandr Vlasov.

Sechs Kilometer vor dem Ziel setzte sich der Rad-Profi aus Silkeborg entscheidend von George Bennett ab, der bis dahin als einziger dem Tempo des Dänen folgen konnte.

Jakob Fuglsang jubelt bei der Zielankunft. Foto: Marco Bertorello/AFP/Ritzau Scanpix

„Nach Civiglio hatte ich mit einer Spurt-Entscheidung gegen Bennet gerechnet. Auf San Fermo habe ich eine Attacke versucht, und als ich gesehen habe, dass ich alleine war, habe ich bis zur Ziellinie Gas gegeben“, sagte Jakob Fuglsang nach dem Zieleinlauf.

Topfavorit gestürzt

Remco Evenepoel ist bei der Lombardei-Rundfahrt schwer gestürzt. Der 20-jährige Fahrer vom Team Deceuninck-Quick-Step kollidierte rund 40 Kilometer vor dem Ziel bei einer Abfahrt mit einer kleinen Mauer, überschlug sich und fiel einen Abhang hinunter.

Sein Team schrieb in einer ersten Meldung bei Twitter, dass Evenepoel von Ärzten betreut wird und mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Nach Untersuchungen im Krankenhaus in Como stellten die Ärzte einen Beckenbruch und eine Quetschung der rechten Lunge bei dem jungen Radfahrer fest. Bereits am Sonntag soll Evenepoel nach Belgien gebracht werden.

Für einen weiteren Schreckmoment sorgte eine Kollision des deutschen Maximilian Schachmann kurz vor dem Ziel mit einem Auto, das auf der Strecke nichts zu suchen hatte. Der 26-Jährige vom Team Bora-hansgrohe konnte nach dem Zusammenstoß jedoch wieder auf sein Rad steigen und die Rundfahrt zu Ende bringen.

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